Ein Bild von Sandra Dorn
19.10.2017, 06:00 Uhr zuletzt aktualisiert vor WAHL DES JUGENDPARLAMENTS

Vertane Chance für Osnabrücker Schulen

Ein Kommentar von Sandra Dorn


Bei der Wahl zum Jugendparlament lernen die 14- bis 18-Jährigen, wie eine Demokratie funktioniert. Foto: Michael GründelBei der Wahl zum Jugendparlament lernen die 14- bis 18-Jährigen, wie eine Demokratie funktioniert. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Für die Osnabrücker Schulen sind die Wahlen zum Jugendparlament eine tolle Gelegenheit, ihren Schülern (Kommunal-)Politik nahezubringen.

Die 14- bis 18-Jährigen lernen, wie Demokratie funktioniert und wie wichtig es ist, dass sie ihre Stimme abgeben. Sie wählen Abgeordnete, die ihre Interessen vor den erwachsenen Kommunalpolitikern im Osnabrücker Rat vertreten – und die Mitglieder des Jugendparlaments haben den Erwachsenen durchaus etwas zu sagen. Sie werden ernst genommen.

Es ist daher nicht nur eine vertane Chance, wenn Schulen die Wahlen zum Jugendparlament nicht für ihren Politik-Unterricht nutzen, nur weil sie etwa wegen einer großen Schulfahrt andere Prioritäten setzen. Es ist auch ärgerlich. Denn je weniger Schulen sich beteiligen, desto weniger Jugendliche werden erreicht und desto geringer ist am Ende die Wahlbeteiligung.

Wie wichtig es in einer Demokratie ist, dass möglichst viele Wähler zur Urne schreiten, sollte man Schulen nicht extra erklären müssen.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN