Komponisten im Vergleich Start einer neuen Reihe von Schlosskonzerten

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Spielten Musik Mozarts: die Osnabrücker Sinfoniker.

            

              
                Foto: Thomas OsterfeldSpielten Musik Mozarts: die Osnabrücker Sinfoniker. Foto: Thomas Osterfeld

Osnabrück. Die Abende mit Musik, deren Hintergründe erklärt werden, finden ihre Fortsetzung unter dem Titel „Mozart aufgeklärt-Plus“. Auf die frühere Serie mit Haydn im Mittelpunkt folgt nun Mozart. Wieder sind es der Musikwissenschaftler Stefan Hanheide und die Osnabrücker Sinfoniker, die bei Schlosskonzerten zusammenwirken. Die Stabführung hat diesmal Daniel Inbal.

Im direkten Vergleich stehen Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Rosetti. Hanheide beschreibt die wichtigsten Lebensstationen der beiden Musiker und auch ihr persönliches Zusammentreffen. Vertiefend geht er auf Ähnlichkeiten und Abweichungen in ihrem Schaffen ein. Beide hinterließen Sinfonien, bei denen harmonische Vielfalt und der Einsatz von Holzbläsern vorherrschen. Zu Lebzeiten hatte Rosetti deutlich mehr Werke in Druck gegeben als Mozart. Dieser war dagegen als Opernkomponist der Öffentlichkeit bekannter.

Es erklingen zwei Werke, zunächst von Rosetti die Sinfonie Nr. 32 in Es-Dur. In Menuett und Trio gibt es tatsächlich ein gleichwertiges Wechselspiel zwischen Bläsern und Streichern. Besonders schwungvoll gelingt den Sinfonikern das Finale Allegro. Von Mozart folgt die Sinfonie Nr. 33 in B-Dur. Auch hier werden die Themen durch Streicher vorgezeichnet. Um ihre Plastizität zu erhöhen, verstärkt Mozart jedoch alle Konturen durch den Einsatz von Bläsern. Die Musik erhält eine Art von Relief, was ihre Transparenz deutlich erhöht und einen überlegenen Ausdruck erzeugt. Im abschließenden Allegro erreicht die die Ausstrahlung des Dirigenten ihre höchste Intensität.


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