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Am Montag geborgen Obduktionsergebnis zu Leiche aus Hase bekannt gegeben

Von Jörg Sanders und Sven Kienscherf


yjs/ski Osnabrück. Die Frauenleiche, die am Montag aus der Hase geborgen wurde, ist am Mittwochvormittag obduziert worden. Die Polizei gab jetzt das Ergebnis bekannt.

Demnach ist ein Fremdverschulden auszuschließen. Damit seien die Ermittlungen weitgehend abgeschlossen, sagte Mareike Kocar, Sprecherin der Polizei Osnabrück. Die Leiche lag laut Obduktionsergebnis etwa drei Stunden in der Hase, bevor sie gefunden wurde.

Die Leiche der 62 Jahre alten Frau war am Montag um 12.53 Uhr von einem Spaziergänger entdeckt worden, der auf der Brücke in der Nähe des Pernickelturms unterwegs war. Er hatte die Rettungskräfte alarmiert. Bei der Toten handelt es sich um eine Frau aus Osnabrück.

Zuletzt war im März dieses Jahres ein Toter in der Hase entdeckt worden. Bei dem Toten handelte es sich um einen 57 Jahre alten Mann. Der Mann hatte vor seinem Tod laut Obduktionsergebnis erhebliche Mengen Alkohol konsumiert. Nachdem er einen Herzinfarkt erlitten hatte, stürzte er in die Hase.

Im Januar 2015 war ebenfalls eine Leiche im Bereich der Pernickelmühle entdeckt worden. Dabei handelte es sich um einen 66-jährigen Mann aus Osnabrück. Die Obduktion ergab, dass er ertrunken war. Hinweise auf Fremdverschulden gab es nicht.

Im Juni 1988 war die Leiche eines 39 Jahre alten Mannes aus der Hase geborgen worden. Laut Obduktion war er vermutlich alkoholisiert in den Fluss gefallen. Die Polizei schloss auch hier ein Verbrechen aus.