Landtagswahl 2017: Wahlkreis 76 Bad Rothenfelderin Anna Kebschull kandidiert für die Grünen

Die Bad Rothenfelder Landtagskandatin der Grünen, Anna Kebschull, sieht auf Listenplatz 15 gute Chancen auf ein Landtagsmandat. Foto: Markus DoemerDie Bad Rothenfelder Landtagskandatin der Grünen, Anna Kebschull, sieht auf Listenplatz 15 gute Chancen auf ein Landtagsmandat. Foto: Markus Doemer

Bad Rothenfelde/Georgsmarienhütte. Die Bad Rothenfelder Landtagskandidatin der Grünen, Anna Kebschull, sieht im Wahlkreis 76 (Georgsmarienhütte, Hasbergen, Hagen, Bad Iburg, Bad Rothenfelde, Bad Laer, Glandorf) mit Listenplatz 15 gute Chancen auf ein Landtagsmandat.

Die 44-jährige Chemie-Ingenieurin hofft, dass die Grünen wieder mehr als zehn Prozentpunkte bekommen. „Dann dürfte dann für den Einzug in den Landtag reichen“, prognostiziert sie. Bei der vergangenen Landtagswahl holten die Grünen 13,7 Prozent der Stimmen. Dadurch erhielten die Grünen 20 Mandate.

Kebschull ist stellvertretende Fraktionschefin der Grünen im Kreistag und seit 2009 bei den Grünen aktiv. Auch bei der vergangenen Landtagswahl kandidierte die dreifache Mutter bereits für den Landtag, hatte Anfang 2013 mit Listenplatz 39 aber deutlich schlechtere Chancen. Sie erklärt den besseren Listenplatz: „In den letzten Jahren habe ich mich auf landespolitischer Ebene stark engagiert.“

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Die Inhaberin einer Nachhilfeschule mit Standorten in Dissen, Bad Laer und Glandorf sieht ihre politischen Schwerpunkte in Landwirtschaft, Bildung, Wirtschaft, Energie und Umwelt. Durch die große Aufgabe der Inklusion sieht Kebschull „dringenden Handlungsbedarf“. In den Schulen würden mehr Förderschullehrer benötigt. Außerdem wünscht sie sich „echte Chancengleichheit“ und formuliert als Ziel „ein Kinder und Lehrer wertschätzendes Schul- und Bildungssystem“. Die Region Osnabrück ist davon ihrer Auffassung nach in der Praxis noch weit entfernt.

Einen weiteren Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit sieht sie in dem verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie der Akzeptanz und Umsetzung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft. Darüber hinaus will sie sich für eine „Energiewende mit Verstand und für alle“ engagieren. Sie plädiert dafür, die Energie- Umwelt- und Wirtschaftspolitik nicht isoliert zu betrachten. Sie glaubt, dass Ökonomie und Ökologie zusammen gehören und fordert die Unternehmen auf, sich stärker nach dem Nachhaltigkeitsgedanken aufzustellen.


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