Zerbrochenes Thermometer Quecksilber in der Käthe-Kollwitz-Schule in Osnabrück

Die Käthe-Kollwitz-Schule wurde 2015 aufgegeben. Die Stadt hat das Gebäude jetzt gesperrt, weil Spuren von hochgiftigem Quecksilber gefunden wurden.Archivfoto: Michael GründelDie Käthe-Kollwitz-Schule wurde 2015 aufgegeben. Die Stadt hat das Gebäude jetzt gesperrt, weil Spuren von hochgiftigem Quecksilber gefunden wurden.Archivfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Ein zerbrochenes Thermometer sorgt für Aufregung: Die Stadt Osnabrück sperrt Teile der Käthe-Kollwitz-Schule, weil unklar ist, wie schlimm die Räume vergiftet sind. Die bisherigen Messergebisse sind den Experten ein Rätsel.

Das Schulamt informierte am Donnerstagabend die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses. Dass es Probleme geben könnte, war vor gut fünf Wochen den Mitarbeitern eines Unternehmens auf gefallen, die die ehemaligen Fachräume der Schule rei

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Wenn in Thermometer mit Quecksilber zerbricht, besteht nach Expertenmeinung in der Regel keine akute Gefahr für Leib und Leben. Das flüssige Quecksilber kann vorsichtig zusammengekehrt und in einem geschlossen Behälter als Schadstoff entsorgt werden. Gefährlich wird das Schwermetall, wenn es allmählich verdunstet und Menschen über einen längeren Zeitraum den Dämpfen ausgesetzt sind. Dringt das Quecksilber eines zerbrochenen Fieberthermometers zum Beispiel in den Teppichboden ein, können am Boden spielende Kinder Vergiftungen erleiden. Erste Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, schwindel und trockener Mund. Nieren und Leber können unheilbaren Schaden nehmen.

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