Drei Runden durch die Altstadt Handwerker-Sponsorenlauf in Osnabrück mit 275 Teilnehmern

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Osnabrück. Das sportliche Motto „Handwerk bewegt“ nahmen am Samstagnachmittag die insgesamt 275 Teilnehmer des neunten Altstadt-Sponsorenlaufes der PR-Gruppe der Kreishandwerkerschaft wörtlich.

Bei besten Lauftemperaturen von rund 15 Grad ging es über eine 3,3 Kilometer lange Strecke dreimal mitten durch den historischen Stadtkern. Jedenfalls für rund zwei Drittel aller Läufer, die sich mitunter noch spontan bis zehn Minuten vor Start angemeldet und damit das Warm-up-Programm und die Tombola verpasst hatten. Der Rest gab sich mit der Schnupperdistanz von nur einer Runde zufrieden, darunter auch die mit gerade mal acht Jahren jüngste Teilnehmerin. Aber auch einige wenige, die sich mit den knapp zehn Kilometern wohl überschätzt hatten, stiegen nach einer Runde aus.

Siegerzeit von von 33,27 Minuten

Mit großem Abstand von mehr als drei Minuten vor dem Zweitplatzierten und einer rekordverdächtigen Zeit von 33,27 Minuten wurde der beim TV Georgsmarienhütte aktive Markus Titgemeyer am Ende zum Sieger gekürt. Dabei hatte er gegenüber den anderen Freizeitläufern aber den Vorteil, jeden Tag im Verein zu trainieren. Schnellste Frau wurde Carolin Bertels mit 48,56 Minuten.

Schnell oder gemütlich

Als der Sieger nach einer guten halben Stunde bereits wieder im Ziel eintraf, hatten viele Läufer gerade mal die Hälfte der 10 Kilometer-Distanz hinter sich, die das bunt gemischte Feld drei Runden lang vom Domhof aus durch die Altstadt und am Haseufer entlang wieder an den Startpunkt zurückführte. Viele Läufer waren aber auch mit einer Zeit etwas unter oder über einer Stunde vollends zufrieden. Schließlich geht es beim einzigen Osnabrücker Innenstadtlauf für die meisten Teilnehmer weniger um das Gewinnen, sondern getreu dem olympischen Motto um das Dabeisein und ganz entspannte Ankommen. Deshalb wurde auch gleich vom Start weg die geduldige Spreu vom ambitionierten Weizen getrennt: „Die Schnellen nach vorn und die Gemütlichen nach hinten“, lautete die unmissverständliche Anweisung. Dabei rannte ein Sohn seinem Vater davon und ein Teilnehmer verzichtete sogar auf das übliche Lauf-Outfit und rannte einfach in Jeans los.

Mit Sicherheit für einen guten Zweck

Insgesamt 30 ebenso wie alle anderen Helfer ehrenamtlich tätigen Streckenposten sorgten dann dafür, dass man auch einmal mit Sicherheit ohne Ampel, Anhalten und Zebrastreifen über die Altstadtstraßen laufen konnte. Auf die Fußfallen in Form des alten Kopfsteinpflasters hatten die Läufer allerdings eigenverantwortlich zu achten. Stürze waren aber glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Am Ziel sorgten die zahlreichen Sponsoren für kostenloses Wasser und frisches Obst. Der Reinerlös des neunten Altstadtlaufs der Kreishandwerkerschaft, der sich auf ein paar Tausend Euro beziffert, geht in diesem Jahr an die Osnabrücker Kindertafel.    


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