Schlittschuhlaufen bis 30. Dezember Eiszauber am Ledenhof ab 17. November

Von Regine Hoffmeister

Kostenloses Vergnügen: Fredi Welte, Roman Heyn und Christian Schäfer freuen sich auf die Neuauflage des „Eiszauber“ auf dem Ledenhof. Foto: Elvira PartonKostenloses Vergnügen: Fredi Welte, Roman Heyn und Christian Schäfer freuen sich auf die Neuauflage des „Eiszauber“ auf dem Ledenhof. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr mit mehr als 100000 Besuchern wird es auch in diesem Jahr wieder eine synthetische Eisbahn auf dem Ledenhof geben. Vom 17. November bis zum 30. Dezember hat der „Eiszauber“ geöffnet.

„In diesem Jahr wird es eine vergrößerte Almhütte neben der Bahn geben“, sagte Fredi Welte, einer der vier Osnabrücker Schausteller, die den „Eiszauber“ ins Leben gerufen haben. Für den Aufbau der 300 Quadratmeter großen Bahn mit allen Hütten drum herum planen die Veranstalter vierzehn bis sechzehn Tage ein. „Der Aufbau ist an diesem Standort besonders aufwändig und kostenintensiv, da wir hier aufgrund der Tiefgarage nicht mit einem großen Kran anrücken können“, so Co-Geschäftsführer Roman Heyn. Alle Paletten, auf denen die Bahn aufliegen wird, und alle Holzverkleidungen für die Hütten müssen deshalb einzeln auf das Gelände getragen werden.

Die Ausgaben wollen die Veranstalter von der Eiszauber GmbH über Getränke und Gastronomie wieder reinholen. Der Bahneintritt bleibt dank vieler Sponsoren kostenlos. Leih-Schlittschuhe können vor Ort zum Preis von 3 Euro für 90 Minuten ausgeliehen werden.

„Wenn Familien hier einen Kindergeburtstag oder Ähnliches feiern wollen, haben wir auch nichts dagegen, wenn sie ihren eigenen Kuchen mitbringen“, merkte Heyn an. Dafür gebe es in der neuen Almhütte einen eigenen Bereich. Nur eigene Getränke dürften nicht mitgebracht werden.

Beliebt sei der „Eiszauber“ auch als Location für Weihnachtsfeiern von Vereinen oder Unternehmen, so Heyn. Viele davon melden sich auch zum Eisstockschießen an. „Entweder treten sie intern gegeneinander an oder sie machen beim Gesamtturnier mit“, erklärte Christian Schäfer von der Event-Agentur „Alles bestens“, die das Eisstockschießen betreut.

Bisher haben sich rund 80 Mannschaften für das Turnier angemeldet, berichtet Schäfer. Mit knapp 200 Teams würden sie in diesem Jahr rechnen. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag seien als Spieltage vorgesehen. Am Wochenende seien keine Spiele geplant, da dann erfahrungsgemäß sehr viele Besucher mit Kindern zum Schlittschuhlaufen kommen. Außerdem treten dann eine ganze Reihe Musik-Acts auf, unter anderem Frank und seine Freunde, ein Frank-Sinatra-Double und Dinner for one.

Die Eisstockschießen-Vorrunden laufen vom 21. November bis zum 14. Dezember. Pro Abend können 14 Teams in zwei Vorrundengruppen gegeneinander antreten. „Jedes Team hat also mindestens sechs Spiele“, rechnet Schäfer vor. Die Erst- und Zweitplatzierten kommen weiter in die Finalrunde, die vom 19. bis zum 21. Dezember stattfinde. Titelverteidiger aus dem letzten Jahr seien die „legendären“ Eisbären, so Schäfer.

Die Anmeldung eines Teams kostet 35 Euro. Auf der Veranstalter-Website http://www.eiszauber.gmbh/index.php sind die Teilnahmebedingungen zu finden.

Die synthetische Eisbahn hat täglich von 12.00 bis 21.30 Uhr geöffnet, freitags und samstags sogar bis 22.00 Uhr. Nur am Volkstrauertag, an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag bleibt der „Eiszauber“ geschlossen.


1 Kommentar