Unfall in Osnabrück-Gretesch Nach Kutschenunfall: Kein Hinweis auf Erschrecken durch Jugendliche

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Bei dem Unfall mit der Kutsche am Sonntag wurde der Kutscher schwer verletzt. Foto: Festim BequiriBei dem Unfall mit der Kutsche am Sonntag wurde der Kutscher schwer verletzt. Foto: Festim Bequiri 

Osnabrück. Nach dem Kutschenunfall am Sonntag in Osnabrück-Gretesch ist die Ursache nicht abschließend geklärt. Jugendliche hätten das Pferd womöglich erschreckt, hieß es zunächst. Eine von ihnen weist diesen Vorwurf entschieden zurück.

Am Sonntagnachmittag war der Kutscher in Gretesch schwer verletzt worden. Als sein Pferd durchging, sprang der 53-Jährige vom Kutschbock. Das Pferd galoppierte mit der führerlosen Kutsche mehr als zwei Kilometer stadteinwärts. Am Sonntag hatte es geheißen, womöglich hätten Jugendliche das Pferd erschreckt.

Jugendliche meldet sich zu Wort

Eine der Jugendlichen, die das Pferd angeblich erschreckt haben sollen, wandte sich an unsere Redaktion. Ihr zufolge hatten ihre Freunde und sie lediglich am Straßenrand gesessen und sich unterhalten. „Das Pferd hat uns erst spät und wegen der Scheuklappen nur aus dem Augenwinkel gesehen und sich daraufhin erschreckt“, schrieb sie unserer Redaktion. Plötzliche Bewegungen oder Ähnliches hätten ihre Freunde und sie nicht gemacht.

Polizei: Keine Hinweise auf – absichtliches – Erschrecken

„Da regt sie sich wohl zurecht auf“, sagt Frank Oevermann, Sprecher der Polizei, auf Nachfrage unserer Redaktion. Womöglich habe das Pferd die Jugendlichen gesehen und gescheut, sagt auch er. Für ein absichtliches Erschrecken gebe es keine Hinweise.

Die Jugendlichen und ihre Freunde waren der führerlosen Kutsche mit Rädern hinterhergefahren und hatten der Polizei daraufhin den Sachverhalt geschildert. Oevermann bestätigt, eine entsprechende Aussage der Jugendlichen zu haben.

Der schwer verletzte Kutscher liegt weiterhin im Krankenhaus. „Ich wünsche dem Fahrer der Kutsche alles Gute und eine hoffentlich schnelle Genesung“, schreibt die Jugendliche.


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