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Mit John McGurk Achter Friedenslauf von Osnabrück nach Münster

Von Vincent Buß

Die T-Shirts verraten es: John McGurk (Zweiter von links) und seine Mitstreiter liefen für den Frieden. Foto: Thomas OsterfeldDie T-Shirts verraten es: John McGurk (Zweiter von links) und seine Mitstreiter liefen für den Frieden. Foto: Thomas Osterfeld

vbu Osnabrück. Ein Zeichen für den Frieden setzen wollte Benefizläufer John McGurk am Dienstag mit der achten Ausgabe seines Friedenslaufs von Osnabrück nach Münster.

Um kurz nach 15 Uhr kamen McGurk und über 30 weitere Läufer am Rathaus in Münster an. Damit legten sie die rund 60 Kilometer lange Strecke entlang der B51 in etwa sieben Stunden zurück. Um acht Uhr waren gut ein Dutzend Menschen nahe des Osnabrücker Rathauses gestartet. Doch Profisportler mussten die Teilnehmer nicht sein: Wie bei einem Staffellauf konnten auch nur Teile der Route absolviert werden. Insgesamt liefen McGurk zufolge etwa 50 Personen mit, viele legten zwischen 30 und 50 Kilometern zurück.

(Weiterlesen: Osnabrücker Friedensläufer auf dem Weg nach Münster)

Angetrieben vom Wunsch nach Frieden

Vor dem Start wurde eine Schweigeminute eingelegt, in Gedenken an die Opfer der Terroranschläge in Barcelona, London und Brüssel. Der Wunsch nach Frieden sollte die Sportler antrieben: „Wenn wir es für den Frieden nicht schaffen, wo soll unser Weg dann hinführen?“, fragte sich McGurk. Gleichzeitig wollte der Osnabrücker auf das im September stattfindende Weltfriedenstreffen in Osnabrück und Münster hinweisen, an dem auch Angela Merkel teilnehmen wird. Der Osnabrücker Bürgermeister Burkhard Jasper, der den Startschuss gab, lobte die Nachhaltigkeit des Friedenslaufs, da dieser nun zum achten Mal stattfand.

(Weiterlesen: Weltfriedenstreffen in Osnabrück und Münster: Merkel kommt)

Als Sponsor wirkte unter anderem die Vermögensverwaltung Spiekermann & CO AG, die in den Start- und Zielstädten des Laufs Sitze hat. Der Erlös geht an den Münsteraner Verein Funky, ein Inklusionstanzprojekt. Ganz im Sinne von McGurks Verein „Sportler 4 a childrens world“, der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt.