Russlands Präsident und Andreas Maurer Osnabrücker Kreispolitiker trifft Wladimir Putin


Osnabrück/Quakenbrück. Der Linken-Fraktionschef im Osnabrücker Kreistag, Andreas Maurer, hat vor zwei Wochen auf der Krim mit Wladimir Putin über sein Projekt „Volksdiplomatie“ gesprochen. Unsere Redaktion befragte ihn, warum der russische Präsident sich mit einem Quakenbrücker Kommunalpolitiker trifft.

FDP-Chef Christian Lindner sagt, dass man die Krim wohl als dauerhaftes Provisorium ansehen muss und hat dafür viel Kritik eingesteckt. Sehen Sie es dennoch ähnlich? Aus meiner Sicht ist das eine realistische Einschätzung und zeugt auch be

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Das Projekt „Volksdiplomatie“:

Andreas Maurer ist seit der Vereinsgründung am 23. Juni Vorsitzender des Vereins „Volksdiplomatie Deutschland“: „Die Idee unseres Projekts ist, den gesellschaftlichen Austausch mit der Krim zu fördern – egal ob es um den Austausch zwischen Sportmannschaften, zwischen Jugendlichen oder zwischen Studenten geht“, erklärt der Fraktionschef der Linken im Osnabrücker Kreistag und fügt hinzu: „Die Volksdiplomatie zielt aber auch darauf, den Austausch zwischen europäischen Ländern und Russland generell zu fördern.“ Nach Angaben des 47-Jährigen gibt es auch Anfragen von Unternehmen, die sich an ihn gewandt haben, um Wirtschaftskontakte auf der Krim aufzubauen. Dass wirtschaftliche Beziehungen auch in der aktuell angespannten politischen Lage möglich seien, zeige der Handelskonzern Metro, der auf der von Russland annektierten Halbinsel Großmärkte in Simferopol und Sewastopol betreibe. Auch andere deutsche Unternehmen und Händler deutscher Automarken sind auf der Krim vertreten. Maurers Angaben zufolge bekommt der Verein „Volksdiplomatie“ keine finanzielle Unterstützung aus Russland und trägt sich aus Mitgliedsbeiträgen.

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