Premiere im Hotel Walhalla Dinner-Act-Theaters zeigt „Pop- und Schlagerküche“

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Sie singen, das Publikum isst: Sabrina Vieweber, Frauke Strohbecke, Michael Przewodnik, Marie-Louise von Kisfeld und Ellen Ute Schaeben (von links) mit Pianist Jörg Niedderer und Regisseurin Tine Schoch (rechts). Foto Gert WestdörpSie singen, das Publikum isst: Sabrina Vieweber, Frauke Strohbecke, Michael Przewodnik, Marie-Louise von Kisfeld und Ellen Ute Schaeben (von links) mit Pianist Jörg Niedderer und Regisseurin Tine Schoch (rechts). Foto Gert Westdörp

Osnabrück . Das Osnabrücker Dinner-Act-Theater nimmt mit der „Pop- und Schlagerküche“ einen Abend nur aus Musik in sein Repertoire auf. Premiere ist Ende September im Hotel Walhalla. Die Sänger und Musiker dürften viele schon aus der „2nd Hand Klamotte“ kennen.

Nein, dieses Mal gibt es keine Leiche zum Dinner. Aber abgesehen davon, dass ohnehin nicht zu jedem Stück des Dinner-Act-Theaters Mord und Totschlag gehöre, ist die neue Produktion anders als die bisherigen Stücke. Denn in der „Pop- & Schlagerküche“ – der Titel lässt ahnen – wird vor allem gesungen.

Ein paar Lieder gebe es auch in anderen Produktionen, sagt Tine Schoch, die das Dinner-Act-Theater vor über zehn Jahren mit Astrid Heinrich gegründet hat und bei allen Stücken Regie führt. Doch dieses Mal konzentrieren sie und ihr Ensemble sich ganz auf die Musik. Von den 1930-Jahren bis heute reicht das Liedrepertoire dieses Abends, das zum Drei-Gänge Menü serviert wird. Das Dinner-Act-Theater hat sich dafür mit dem sechsköpfigen Osemble Musiktheater zusammengetan, das dem ein oder anderen durch seine schon vielfach in Osnabrück aufgeführten „2nd-Hand Klamotte“ geläufig sein dürfte.

Einige Mitglieder des Musiktheaters wirken in Stücken des Dinner-Act-Theaters mit. So lag es nahe, etwas Gemeinsames zu machen. Inzwischen haben Schoch und die sechsköpfige Gruppe ihre Proben im Romantik Hotel Walhalla aufgenommen, wo die Premiere und zwei weitere Aufführungen in diesem Jahr schon fest geplant sind. Die Produktion kann außerdem gebucht werden.

Ein Stück auch für die Küche

„Von Klassisch bis Tim Bendzko“ beschreibt Tine Schoch die Musik. Das reicht von dem durch die Andrew Sisters bekannt gewordenen Gassenhauer „Bei mir bistu shein“ (Für mich bist du schön) über Popsongs von ABBA und Herbert Grönemeyer bis zu Helene Fischer und Wolfgang Petry. Letztere hat Pianist Jörg Niedderer, der die Stücke arrangiert hat, so überarbeitet, dass sie kaum wiederzuerkennen sind.

Der Titel des Abends habe bei manchen Leuten schon zu Verwirrung geführt, berichten die Osemble-Mitglieder schmunzelt. „Spielt ihr das in Küche?“ sei sie schon gefragt worden, sagt Frauke Strohbecke. „Wobei das möglich wäre“, ergänzt Jörg Niedderer. Dem stimmt auch Regisseurin Tine Schoch zu. Die „Pop- und Schlagerküche“ könne überall gastieren.

„Neues Geschmackserlebnis“

Und warum dann die Küche im Titel? „Das ist ein Ort, an dem man sich gern aufhält“, sagt Ellen Ute Schaeben. Der Raum stehe aber auch für einen Ort, an dem etwas Neues produziert werde, sagt Jörg Niedderer. Und das passe eben zu den neu arrangierten Songs. „Ein neues Geschmackserlebnis“, bringt Tine Schoch es auf den Punkt.

Die Premiere wird im Romantik Hotel Walhalla gezeigt, wo Dinner Act auch seine „Knigge Komödie“ und das „Dinner Kriminell“ spielt. Dort werden die Musiker zwischen Tischen und Stühlen singen, tanzen und spielen. Und auch ein bisschen Interaktion mit dem Publikum gehört bei Dinner Act dazu. Blöcke von vier bis fünf Liedern wechseln sich dabei mit den Menügängen ab.


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