Gesteinsabbau geht voran Windkraftanlage auf dem Osnabrücker Piesberg abgebaut

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Osnabrück. Das Ende für die kleine Windkraftanlage auf dem Osnabrücker Piesberg ist gekommen: Eine Spezialfirma hat jetzt das kleinste der vier Windräder demontiert, weil der westliche Teil der Felsrippe dem voranschreitenden Gesteinsabbau weichen muss.

Am Dienstag startete der Abbau zunächst mit der Demontage der Rotoren, später war die Kanzel an der Reihe. Die Anlage – eine Enercon E-40 – verrichtete in ihrer aktuellen Form seit 2002 ihren Dienst auf dem Osnabrücker Piesberg. Ihr Ende war jedoch schon vor Jahren abzusehen: Bereits in 2007 war klar, dass das Windrad irgendwann der Steinbrucherweiterung weichen muss.

Knapp zehn Jahre später ist es nun so weit: Die Firma Cemex wird in den kommenden Monaten und Jahren den westlichen Teil der Felsrippe abtragen. Cemex baut nach eigenen Angaben rund 1,3 Millionen Tonnen Gestein pro Jahr am Piesberg ab. Das Material dient unter anderem als Grundbaustein im Straßenbau. Die Windkraftanlage haben die Stadtwerke Osnabrück schon vor Wochen an einen namentlich nicht genannten Interessenten verkauft, der nun auch die Demontage des Bauwerks übernommen hat.

Das Ende für die kleine Windkraftanlage auf dem Osnabrücker Piesberg ist gekommen: Eine Spezialfirma hat jetzt das kleinste der vier Windräder demontiert. Foto: Katja Steinkamp


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