Viel Licht, Klang und Feuer Dschungelnächte und Dschungel-Kindertag im Zoo Osnabrück

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Im Kerzenlicht führten die Wege zu den Bühnen der Osnabrücker Dschungelnächte im Zoo. Foto: Michael GründelIm Kerzenlicht führten die Wege zu den Bühnen der Osnabrücker Dschungelnächte im Zoo. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Flamingos und Flamenco, Giraffen und Gitarren, Cuba Libre vor dem Löwenkäfig – die diesjährigen Dschungelnächte im Zoo Osnabrück boten einmal mehr einen facettenreichen Mix aus Musik, Tanz, Comedy und Lichteffekten.

Ganz besonders grün waren die Bäume am Freitag- und Samstagabend im Zoo Osnabrück. Denn die Dschungelnächte sorgten mit effektvollen Illuminationen für eine ganz besondere Stimmung und Atmosphäre auf dem weitläufigen Gelände am Schölerberg. Blau erleuchtet strahlte das Seehundbecken, während sich der Flamingoteich flugs in einen Rotlichtbezirk verwandelte.

Insgesamt mehr als 10.000 Besucher säumten nach Angaben des Zoos ab jeweils 19 Uhr die mit Kerzenlicht flankierten Wege, um das ganz besondere Zoo-Erlebnis zu genießen, nachdem sie am Eingang von sanften Pianoklängen und lodernden Feuerschalen und Flammsäulen begrüßt worden waren. Damit konnte die Zahl der Gesamtbesucher am Wochenende weit mehr als verdoppelt werden.

Wer sich dafür interessierte, was die Tiere in den ansonsten für das Publikum unzugänglichen Abendstunden treiben und wie und wann sie schlafen, konnte an einer der kostenfreien, rund 45-minütigen Führungen mit entsprechenden thematischem Schwerpunkt teilnehmen. Ähnlich wie bei den Menschen auch, gibt es in der Tierwelt die unterschiedlichsten Schlafgewohnheiten und Tag- und Nacht-Rhythmen. Dabei waren die längeren Öffnungszeiten etwa für die sensiblen Giraffen nicht ganz stressfrei, während die Löwen das ungewohnt lange Treiben um sie herum eher genießen konnten. Auch die Vielfraße bleiben gern länger wach und hätten wohl gern genauso wie ihre menschlichen Kollegen das breite kulinarische Angebot getestet. Für eine abendliche Sonderbetreuung der Tiere durch Pfleger wurde gesorgt.

Buntes Programm

Auf drei Bühnen sorgten insgesamt 15 Künstler für ein vielfältiges Programm, bei dem für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei war. Während am Löwenrondell zur afrikanischen Bratwurst heiße Rhythmen serviert und vielfältig getrommelt wurde, gab es auf der Hauptbühne an der Zoo-Gaststätte Zaubereien, orientalische und westafrikanische Tänze und Comedyshows mit Fliege, Ukulele und dem Melleraner Stephan Rodefeld. In Samburu sorgten Flamencogitarrist Manuel Montilla sowie Akustik-Duos mit Gesang und Gitarre oder Piano für unterschiedliche Klangfarben von melodischem Rock in Minimalbesetzung bis hin zu klassischen Folk-Covern.

Wer sich austoben wollte, hatte auf einer Aktionsfläche vor dem Affentempel mit diversen Schieß- und Geschicklichkeitsspielen die Gelegenheit dazu, es seinen tierischen Vorfahren gleich zu tun. Zum Abschluss sorgte jeweils ab 23 Uhr eine imposante Feuershow mit Pyrotechnik für eine letzte Erleuchtung.

Gut angenommen wurde von den zahlreichen Familien auch der neu eingeführte Dschungel-Kindertag am auf die beiden Dschungelnächte folgenden Sonntag. Zahlreiche junge Zoobesucher ließen sich von Märchenerzähler Olaf Steinl in fantastische Geschichten und von der Kinder-Comedyshow Fabulara in die bunte Welt der Fabeln entführen. Um „Tierische Momente“ auch mit nach Hause zu nehmen, stand zudem eine Tauschbörse für das gleichnamige NOZ-Zoo-Stickeralbum zur Verfügung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN