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Großeinsatz der Osnabrücker Feuerwehr Entwarnung – kein radioaktives Material am Schölerberg gefunden


zud/cls/nibu Osnabrück. Entwarnung am Schölerberg in Osnabrück – entgegen einer ersten Vermutung der Einsatzkräfte haben die Helfer vor Ort kein radioaktives Material gefunden. Der Verdacht war aufgekommen, nachdem ein Rentner verdächtige Kanister an der Straße Ravensbrink gefunden hatte.

Die beiden Fünf-Liter-Kanister trugen den Aufdruck „Röntgen“ und waren im Gebüsch am Bürgersteig abgestellt worden. Der Rentner alarmierte das Ordnungsamt, welches Polizei und Feuerwehr verständigte. Der Aufdruck führte zu dem Verdacht, dass der Kanister radioaktive Flüssigkeit beinhalten könnte. Das teilte ein Beamter der Polizei-Ermittlungsgruppe „Umweltschutz“ unserer Redaktion vor Ort mit.

Alte Entwicklerflüssigkeit

Die Feuerwehr führte Messungen durch und stellte keine Radioaktivität fest. Nach Einschätzungen der Einsatzkräfte handelt es sich wohl um alte Entwicklerflüssigkeit, die Unbekannte kostengüstig „entsorgen“ wollten. Die Polizei hat die beiden Kanister abtransportiert, sie werden nun fachgerecht entsorgt. Die Straße Ravensbrink war für etwa eine halbe Stunde gesperrt.

Die Beamten bitten nun Zeugen, die Hinweise haben, wer die Kanister dort abgestellt haben könnte, sich zu melden. Die Polzisten nimmt Informationen unter der Telefonnummer 0541/3272115 entgegen.

Entwarnung am Schölerberg in Osnabrück – entgegen einer ersten Vermutung der Einsatzkräfte haben die Helfer vor Ort kein radioaktives Material gefunden. Foto: Michael Gründel