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Neues Flächenkonzept Ikea-Filiale im Osnabrücker Stadtteil Hellern wird umgebaut

Von Sebastian Philipp


Osnabrück. Die Ikea-Filiale im Osnabrücker Stadtteil Hellern wird momentan im laufenden Betrieb auf der Erdgeschoss-Ebene umgebaut. Bis Ende des Monats werden unter anderem die Hauptachsen und einige Abteilungen verlegt.

Dass der Osnabrücker Ikea-Store umgebaut wird, war von langer Hand geplant, berichtet Leiterin Anette Koppenhagen im Gespräch mit unserer Redaktion. Der Grund: „Die Flächen haben einfach nicht mehr zur Sortimentsstruktur gepasst.“ Weil sich mit jedem Katalog Möbel und Accessoires des schwedischen Einrichtungsriesen ändern, sei es an der Zeit gewesen, auch die Warenpräsentation umzustrukturieren. Ab August soll sich das Sortiment laut Koppenhagen koordinierter zeigen.

Umbau in drei Schritten

Rund 1,8 Millionen Euro lässt sich das Einkaufshaus den Umbau kosten. In drei Schritten werden seit Wochen Hauptachsen verschoben und Flächen umgeplant. Schon seit Juni vergangenen Jahres laufen die Planungen, die letztlich im Herbst 2016 von Mitarbeitern der Osnabrücker Filiale am Reißbrett konkretisiert wurden. „Die Kunden werden nach dem Umbau mehr Orientierung haben“, verspricht Koppenhagen. Zwar bleibe die Ikea-typische Mäandrierung der Hauptachse erhalten, einige Abteilungen würden jedoch einen anderen Standort bekommen. Das Erdgeschoss während der Bauarbeiten zu schließen, war für Koppenhagen keine Option: „Wir haben aber versucht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“

Wiedereröffnung am 29. Juli

Mit dem Umbau wolle sich die Osnabrücker Filiale außerdem mehr an regionalen Gesichtspunkten orientieren, so Koppenhagen. Weil es im Gegensatz zu anderen Filialen im hiesigen Einzugsgebiet mehr Einfamilienhäuser gebe, werde sich das Sortiment dementsprechend ausrichten. „Wir werden in Zukunft beispielsweise mehr Lösungen für das Wohnen unter Dachschrägen bieten“, sagt die Filialleiterin. Am 29. Juli soll das Einrichtungshaus an der Rheiner Landstraße mit einer Feier wiedereröffnet werden.

Um dem veränderten Sortiment gerecht zu werden, werden die Ausstellungsflächen neu konzipiert. Foto: Thomas Osterfeld