Serie „Osnabrücker Wohnzimmer“ (3) Osnabrücker Designerin: „Die Möbel sind zum Leben da“

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Mit Hund Charly auf ihrem Sofa in der Bramscher Straße. Foto: Gert WestdörpMit Hund Charly auf ihrem Sofa in der Bramscher Straße. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Das Wohnzimmer ist der Ort, an dem die Menschen zusammenkommen. Hier wird diskutiert, ferngesehen, gespielt, gegessen und getrunken. Osnabrücker haben uns in ihre Wohnzimmer gelassen. Diesmal sind wir zu Besuch bei Katrin Lazaruk.

Von Cornelia Achenbach und Gert Westdörp

1980 veröffentlichte die deutsche Fotografin Herline Koelbl den Bildband „Das Deutsche Wohnzimmer“. In einem Gespräch mit dem Art-Magazin sagte die Künstlerin über ihr erstes Projekt: „Viele haben am Anfang gesagt: wie langweilig. Ich habe mich aber nicht beirren lassen. Und als das Buch fertig war, waren viele überrascht, wie viel Wohnzimmer und ihre Bewohner in den Bildern erzählen.“

Das Atelier von Katrin Lazaruk an der Bramscher Straße, in dem sie bis tief in die Nacht arbeitet, schließt sich direkt an ihr Wohnzimmer an. „Hier verbringe ich Zeit mit Freunden und spanne aus“, sagt die 29-Jährige. Ein Gegenstand, der wohl typisch für die meisten deutschen Wohnzimmer ist, fehlt hier allerdings gänzlich: der Fernseher.

Sollten wir uns auch einmal Ihr Wohnzimmer ansehen? Dann melden Sie sich unter c.achenbach@noz.de

Hier geht es zu Teil 2.


 
Foto: Gert Westdörp
 
"Wenn doch mal ein Bier über das Sofa oder den Teppich kippt, finde ich das nicht so tragisch. Die Möbel sind zum Leben da und keine Ausstellungsgegenstände."
 
"Wie soll ich meinen Stil beschreiben... Skandinavisches schlichtes Design, gemischt mit knalligen Farben und den 50er Jahren." 
"Ikea ist toll, aber ich mag individuelle Sachen und finde es schade, nach einem Einkauf komplett eingerichtet zu sein. Lieber lebe ich mit Kompromissen und besitze manche Dinge einfach erst einmal nicht." 
"Früher war hier einmal ein Kiosk drin. Ich bin hier seit November und arbeite vor allem abends, oft bis tief in die Nacht." 
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