Familienfest der Inklusion AWO Osnabrück rennt wieder durch Sutthausen

Von Markus Strothmann


Osnabrück. An einem Samstag im Juni wünschen sich die meisten eher Sonne und Wärme als bedeckten Himmel und Regen. Genau richtig war das Wetter allerdings für die Teilnehmer am dritten Durchgang von „AWO rennt“ in Osnabrück Sutthausen.

Walken oder Laufen über 5 oder 10 Kilometer, Kinderlauf, Staffel- oder Einzellauf über 21 Kilometer: Bei AWO rennt ist die passende Distanz dabei für wirklich alle Läuferinnen und Läufer . Am Samstag drehten die Sportler zum dritten Mal ihre Runden durch das schöne Hörner Bruch.

Kurzfristig dabei

Das Wetter war nicht so sommerlich wie in den Tagen davor, aber zum Laufen waren die kühlen Temperaturen und der Nieselregen bestens geeignet - besser, als Sonnenschein und 30 Grad plus. „Für uns ist das Wetter perfekt“, so AWO-Mitarbeiterin Sylvia Kühne, „das beschert uns viele kurzfristige Teilnehmer. Bei Sonne und Hitze gehen die Leute eher schwimmen, als hier mitzulaufen.“

Lila-weiß war auch vertreten

VfL-Stadionsprecher Matze Wellbrock  übernahm die Moderation und rief die Sieger aufs Treppchen. „Vorsicht, ich habe keine Ahnung. Ich mach sonst Fußball“, scherzte Wellbrock, brachte die Zeremonie aber mit Würde über die Bühne. Aber nicht nur am Mikrofon gab es einen Mann aus dem lila-weißen Bereich: VfL-Stürmer Addy Menga lief die Distanz über 10 Kilometer und belegte da den vierten Platz in respektablen 46 Minuten und 45 Sekunden.

Die Veranstalter wollten den Schwerpunkt von AWO rennt in diesem Jahr ein wenig verschieben in Richtung Familienfest. Das gelang mit einer Show vom Zappeltier aus der bunten Truppe um „Frank und seine Freunde“. Es gab eine Kletterwand und die obligatorische Hüpfburg. Da lohnte es sich für viele Samstagsausflügler vorbeizuschauen, auch ohne die Laufschuhe auszupacken. 

Viel Unterstützung

Über 100 Helfer sorgten dafür, dass „AWO rennt“ auch beim dritten Mal ein voller Erfolg war. „Durch die Erfahrungen der letzten Jahre fällt die Organisation mittlerweile leichter“, so Martin Fromme von der AWO-Geschäftsleitung. Sylvia Kühne: „Der Auf- und Abbau und die Durchführung bleiben natürlich trotzdem ein großer Aufwand. Das steht und fällt alles mit dem Engagement der Helfer.“ 

Erst die Zusammenarbeit vieler Partner ermögliche den Lauf-Tag mit dem Untertitel „Gelebte Inklusion in Osnabrück. So ist etwa die Bersenbrücker Paul-Moor-Schule im Boot, RW Sutthausen stellt die Fläche sowie Umkleiden und Duschen, zahlreiche Spender tragen dazu bei, die Finanzierung abzusichern. Angesichts der großen Beliebtheit und soliden Unterstützung dürfte „AWO rennt“ auch nächstes wieder an den Start gehen.