Zehnjähriges Bestehen Sommerfest im Haus Schinkel in Osnabrück

Von Vincent Buß


vbu Osnabrück Bei bestem Wetter feierte das evangelische Senioren- und Pflegeheim Haus Schinkel jetzt ein Sommerfest. Der Anlass: Die Einrichtung besteht seit zehn Jahren.

Während die 84 Bewohner in Gartenpavillons Schatten fanden, wurde ihnen ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten: Vom Drehorgelspieler über einen Shanty-Chor und einen Zauberer bis zu Kindertanzpaaren.

Über die Geschichte des Hauses erzählte Carsten Friderici, Vorsitzender des Bürgervereins Schinkel 1912. Lange habe eine Pflegeeinrichtung im Stadtteil gefehlt. „Und viele Leute mussten überzeugt werden“, erinnert sich Friderici. Er freue sich, dass es die Einrichtung gibt: „Für die Menschen in Schinkel ist das Haus ein Meilenstein.“ Der Name repräsentiere die Verbundenheit mit dem Stadtteil.

Verbundenheit mit dem Schinkel

Der Pastor der nahegelegenen Paulusgemeinde, Karsten Kümmel, sieht das ähnlich. Seine Gemeinde sei eng verwachsen mit dem Haus Schinkel, sagte er. Wenn ältere Anwohner nicht mehr alleine leben könnten und sich fragten, wohin es gehe, könne man sagen: „Es geht ins Haus Schinkel.“ Das sei so nah, dass der Kontakt zu Freunden und Gemeinde bestehen bleibe.

Die Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück, die Träger des Pflegeheims ist, dankten den Vereinen und den ehrenamtlichen Mitarbeitern für deren fortwährendes Engagement. Friedemann Pannen, theologischer Geschäftsführer und ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises Osnabrück, hielt daraufhin standesgemäß eine Andacht und stimmte kirchliche Lieder an.

(Weiterlesen: Lange Vorgeschichte – Zehn Jahre Seniorenheim „Haus Schinkel“)