Entdeckungstour in Osnabrück Gewinner des „Adventure Hasefriedhof“-Spiels ausgelost

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Knifflige Aufgabe: Nikolas Schabe, Jakob Bartnik und Charlotte Brösing versuchten beim Adventure-Spiel den Namen der Ehefrau des 1827 verstorbenen Herrmann Rudolph Lohmeier herauszufinden. Foto: David EbenerKnifflige Aufgabe: Nikolas Schabe, Jakob Bartnik und Charlotte Brösing versuchten beim Adventure-Spiel den Namen der Ehefrau des 1827 verstorbenen Herrmann Rudolph Lohmeier herauszufinden. Foto: David Ebener

Osnabrück. Die beiden Jugendlichen Charlotte Brösing (12) und Nikolas Schabe (13) sowie Petra A’Lee haben alle Rätsel des Spiels „Adventure Hasefriedhof“ richtig gelöst und damit je einen Kinogutschein gewonnen.

Dabei waren Köpfchen und genaues Hinschauen gefragt. „Zwischenzeitlich sind wir nicht weiter gekommen und wollten sogar schon aufgeben“, erinnerte sich A’Lee an ihre Entdeckungstour auf dem Hasefriedhof. Nach knapp drei Stunden hatten sie und eine Freundin aber alle Aufgaben geschafft. 

Gewinnerin Charlotte war mit ihrer ganzen Familie auf Lösungssuche. Abseits des Spiel-Pfads machte ihr Vater, Markus Brösing, dabei eine besondere Entdeckung: „Wir haben hier das Grab einer Verwandten meiner Frau aus dem 18. Jahrhundert entdeckt, von dem wir gar nichts mehr wussten“, berichtete er. 

„Adventure Hasefriedhof“ lade dazu ein, die historische Ruhestätte auf spielerische Art und Weise zu entdecken, erläuterte Spiel-Entwickler und Künstler Jakob Bartnik. Die Rätsel führen unter anderem zu den Grabstätten berühmter Osnabrücker Persönlichkeiten wie etwa Friedrich Vordemberge-Gildewart. Manchmal müsse man dabei Jahreszahlen in eine richtige Reihenfolge bringen oder Symbole interpretieren, manchmal um die Gräber herumgehen und nach Hinweisen suchen. 

„Die Rätsel haben am meisten Spaß gemacht“, sagte Kinokarten-Gewinner Nikolas, der das Spiel zusammen mit seiner Mutter durchgespielt hatte. Beide seien begeisterte Geocaching-Spieler, sodass sie „Adventure Hasefriedhof“ auch unbedingt einmal ausprobieren wollten. 

Alle Gewinner hatten auf ihrer Entdeckungstour die Broschüre „Adventure Hasefriedhof“ benutzt, von der insgesamt 600 Exemplare verteilt wurden. Mittlerweile ist das Spiel nur noch per Web-App verfügbar, dafür aber in erweiterter Form. „Wir haben eine ganze Reihe Fragen und Animationen ergänzt und zusätzlich eine Navigationsfunktion zum Startpunkt des Spiels eingefügt“, berichtete Bartnik. So können auch Touristen und Gäste von außerhalb ganz unkompliziert loslegen. Die genaue Teilnehmerzahl könne die App nicht erfassen, so Bartnik, seit Bestehen der Internetseite sei sie aber mehr als 3000-mal aufgerufen worden. 

Die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung hat die Entwicklung des Spiels finanziell gefördert. Wer Lust hat, den Geheimnissen auf dem Hasefriedhof auf die Spur zu kommen, findet die Web-App auf www.adventure-hasefriedhof.de


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