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Orang-Utan für tot erklärt Fernsehteam entschuldigt sich bei Osnabrücker Zooaffen Buschi

Von Cornelia Achenbach

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Osnabrück. Post für Buschi! Ein Paket, adressiert an den Orang-Utan, ist gestern im Zoo Osnabrück eingegangen. Der Absender: die Pro-Sieben-„Galileo Big Pictures“-Redaktion. Die hatte Buschi nämlich in einer Sendung Anfang Juli für tot erklärt.

„Buschi – du lebst! Darüber freuen wir uns sehr. Damit Du auch weiterhin so putzmunter bleibst, haben wir Dir einen kleinen Vitaminsnack zusammengestellt“, heißt es in dem Briefchen des Fernsehteams. Auch Gummibärchen, Buschis Leibspeise, hatte das Galileo-Team ins Paket gelegt, und eine Autogrammkarte von Moderator Aiman Abdallah lag dem Schreiben bei. Für die interessierte sich Buschi allerdings weniger. Instinktiv griff er zur Banane. So schnell, wie er die verputzte, scheint er die Entschuldigung angenommen zu haben.

Die Gummibärchen hob er sich für später auf. Ein kluger Affe weiß sich auch mal zurückzuhalten. Ein Recherchefehler hatte übrigens das Missverständnis verursacht: Im Stuttgarter Zoo Wilhelma war im Frühjahr ein Orang-Utan verstorben – und der hieß auch Buschi.


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