Sportbecken werden gewartet Revisionsarbeiten in zwei Osnabrücker Schwimmbädern

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Der Sportbadbereich des Nettebades wird vom 16. Juni bis 22. Juli und das Moskaubad-Hallenbad vom 20. Juni bis 2. Juli für die alljährlichen Revisionsarbeiten geschlossen. Symbolfoto: David EbenerDer Sportbadbereich des Nettebades wird vom 16. Juni bis 22. Juli und das Moskaubad-Hallenbad vom 20. Juni bis 2. Juli für die alljährlichen Revisionsarbeiten geschlossen. Symbolfoto: David Ebener

Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück nutzen die Sommerferien nach eigenen Angaben für die jährlichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Sportbadbereich des Nettebades sowie im Moskaubad-Hallenbad. Die Freizeit- und Freibäder sind jedoch weiterhin geöffnet.

Ab kommenden Freitag, 16. Juni, ist das Nettebad-Sportbad bis einschließlich Samstag, 22. Juli, geschlossen. Das Hallenbad des Moskaubades schließt von Dienstag, 20. Juni, bis einschließlich Sonntag, 2. Juli. Sowohl das Freizeitbad und die Loma-Sauna als auch beide Freibäder sind von den Revisionsarbeiten nicht betroffen und zu den regulären Zeiten geöffnet, wie die Stadtwerke in einer Presseinformation mitteilen. (Weiterlesen: So sieht das Osnabrücker Schinkelbad ohne Wasser aus)

Ausweichen auf die Freibäder

„Um unsere Becken einer gründlichen Reinigung zu unterziehen, lassen wir einmal im Jahr das gesamte Wasser im Sportbadbereich des Nettebades sowie im Hallenbad des Moskaubades ab“, wird Moskaubadleiterin Sonja Koslowski zitiert. Hierzu eigne sich ausschließlich die Sommerferienzeit, da es sonst zu Einschränkungen im Schul- und Vereinssport kommen würde. „Stammschwimmer, die nicht auf das tägliche Bahnenziehen verzichten möchten, können im Sommer auf die Außenbecken des Nettebades und Moskaubades ausweichen“, sagt Nettedbad-Chef Tilo Schölzel. Neben den Reinigungsarbeiten werden notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt, Dusch- und Filteranlagen kontrolliert sowie die beiden Hubböden der Schwimmbäder gewartet.

„Schwimmer-Autobahn“ eingerichtet

Um Kollisionen zwischen schnellen und langsamen Schwimmern zu verhindern, wurde in beiden Freibädern eine sogenannte „Schwimmer-Autobahn“ durch zwei Leinen vom restlichen Teil der Schwimmerbecken abgetrennt: Die Badegäste schwimmen hier stets in der Runde, gegen den Uhrzeigersinn und ohne Gegenverkehr. „Unterschiede beim Schwimmtempo sind dann – wie auf einer richtigen Autobahn – kein Problem“, erklärt Badleiter Schölzel. „Wenn langsamere Badegäste weit rechts schwimmen, können die Schnelleren sie links überholen.“ Bei heißen Temperaturen und einem hohen Besucheraufkommen werden die beiden Außenbecken nicht unterteilt, um den Badegästen eine möglichst große, nicht unterteilte Wasserfläche zur Verfügung zu stellen.


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