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06.06.2017, 11:10 Uhr LEUCHTENDE RADWEGE AM ROSENPLATZ

Bewährungsprobe für das Osnabrücker Mobilitätsforum

Ein Kommentar von Sebastian Stricker


In Osnabrück wird viel über die mobile Zukunft der Stadt geredet. Am Thema „Leuchtende Radwege am Rosenplatz“ zeigt sich, ob auch etwas dabei herauskommt. Foto: David EbenerIn Osnabrück wird viel über die mobile Zukunft der Stadt geredet. Am Thema „Leuchtende Radwege am Rosenplatz“ zeigt sich, ob auch etwas dabei herauskommt. Foto: David Ebener

Osnabrück. Osnabrück als leuchtendes Vorbild in Sachen Fahrradsicherheit? Bis es so weit ist, werden noch viele Blechlawinen durch die breiten Straßen der Stadt rollen. Allerdings wären fluoreszierende Radwege am Rosenplatz ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Sie rücken den Radverkehr ins Blickfeld – rund um die Uhr, ohne jedes Zutun, im laufenden Betrieb sogar zum Nulltarif. Die Sonne allein betankt die Fahrbahn dabei mit Licht, das nachts den Weg weist und Verkehrsteilnehmern ihre Grenzen aufzeigt. Dass die Technik funktioniert, scheinen Versuche in England, Holland und Polen zu belegen. Erstaunlich, dass es in Deutschland noch keine Stadt ausprobiert hat.

Weiterer Vorteil: Sollte das spektakuläre Vorhaben in Osnabrück möglichst bald in die Tat umgesetzt werden, würde es das Vertrauen der Bürger in das neue Mitbestimmungsformat namens Mobilitätsforum stärken. Die Botschaft wäre dann: Über mobile Zukunft wird in unserer Stadt nicht nur viel geredet, sondern es kommt auch etwas dabei heraus. Außerdem muss es ja nicht beim Experiment am Rosenplatz bleiben. Am Wall beispielsweise ist die Situation für Radfahrer fast überall kritisch. Auch dort könnten leuchtende Radwege helfen.


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