Sinneswandel im Rat Hundesteuer steigt 2018 in Osnabrück um einen Euro

Von Wilfried Hinrichs

Hol das Stöckchen: Hundehalter in Osnabrück müssen ab 2018 für den Ersthund 120 Euro im Jahr an Hundesteuer bezahlen. Unser Bild zeigt die 2015 eröffnete Hundefreilauffläche in Haste. Foto: NOZ-Archiv/Gert WestdörpHol das Stöckchen: Hundehalter in Osnabrück müssen ab 2018 für den Ersthund 120 Euro im Jahr an Hundesteuer bezahlen. Unser Bild zeigt die 2015 eröffnete Hundefreilauffläche in Haste. Foto: NOZ-Archiv/Gert Westdörp

Osnabrück. Hundehalter müssen ab 2018 mehr für ihren Liebling zahlen. Der Osnabrücker Rat beschloss mit Stimmen von SPD, Grünen, FDP, und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU), die Steuer für den ersten Hund um einen Euro pro Monat zu erhöhen. Er kostet in Zukunft 120 Euro im Jahr.

Die Steuersätze für den zweiten Hund (162 Euro) und jeden weiteren (198 Euro) bleiben unverändert.

Vor vier Monaten noch war der Vorschlag der Verwaltung im Rat gescheitert. Die Finanzabteilung hatte den Vorschlag in die Dezembersitzung des Rates eingebracht, um die Erhöhung noch für 2017 umsetzen zu können. Damals hatten sich die Grünen nicht an der Abstimmung beteiligt. Der Rat beschloss, die Hundesteuer in die Haushaltsberatung für 2017 aufzunehmen.

Die Stadt nimmt im Jahr 740000 Euro an Hundesteuer ein. Ab 2018 werden zusätzliche Einnahmen von 70000 Euro jährlich erwartet. Die CDU und der Bund Osnabrücker Bürger (BOB) lehnen die Erhöhung als unsozial und unfair ab. Es gebe schließlich auch keine Steuer für Katzen oder Pferde, so der BOB.