Jugendkulturtage in Osnabrück Die Jugend macht’s vor: So viel Spaß macht Umweltschutz

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Die jungen Artisten von den Circ’A Holix zeigten am Samstag ihr Können bei der Ökomaile am Büdchen auf dem Westerberg. Foto: Elvira PartonDie jungen Artisten von den Circ’A Holix zeigten am Samstag ihr Können bei der Ökomaile am Büdchen auf dem Westerberg. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Umweltschutz und angrenzende Themen können in Verbindung mit Musik und Festivalfeeling richtig Spaß machen. Einen sonnigen Tag beim „Weltretten“ hatten am Samstag die Besucher der zweiten Ökomaile beim Büdchen auf dem Westerberg.

„Wir wollen zeigen, dass Umweltschutz auch Spaß machen kann“, sagte Samara Budde, die als Klimabotschafterin der Ursulaschule mit dabei war. Um das zu erreichen, gab es auf der Maile einiges zum Mitmachen: Am Stand der Freiraumfahrer konnten Besucher Skulpturen aus Schrott und Plastiktüten bauen, beim Kinderschminken lernten die Bemalten etwas über bedrohte Tierarten, es gab Jutebeutelgestaltung, und das Grashüpfermobil des Museums am Schölerberg war am Start.

Junge Artisten: Circ’A Holix

Aber nicht an jeder Station mussten die Gäste aktiv werden, was bei den Temperaturen auch hart gewesen wäre. Das Ensemble des niedersächsischen Jugendzirkus Circ’A Holix zeigte industrielle Fertigung oder die Zubereitung von Fast Food stilisiert zu Akrobatik, Jonglage und Pantomime: Da wurde eine junge Artistin als Frikadelle auf den Rost geworfen, gewendet, aufgelegt und serviert. Bei einer anderen Nummer wickelten die Jugendlichen Kegel in Zeitungspapier ein; wer die die sinnlose Akkordarbeit zu langsam erledigte, der wurde umgehend abgesägt: „Du bist gefeuert!“ Übergreifendes Thema der Performance: Konsum.Später am Tag bestritten unter anderem Bella & Harri, Rude Corner und Michi Wilson das musikalische Bühnenprogramm.

„Will keinen Dreck hinterlassen“

Klimabotschafterin Samara Budde erklärte, woher die Motivation kommt, sich so intensiv mit dem Umweltschutz zu befassen. „Das Interesse daran hat sich mit der Zeit entwickelt. Ich habe mich gefragt: Was ist mein Fußabdruck in der Welt? Und ich will keinen Dreck hinterlassen.“ Die Ökomaile fand zum ersten Mal statt im Rahmen der Jugendkulturtage und wurde wesentlich organisiert vom Verein Fokus. „Weil es letztes Mal so gut war, ist es diesmal integriert in die Jugendkulturtage“,sagte Anna Nezel von Fokus.


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