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23.05.2017, 18:04 Uhr KOMMENTAR

Osnabrücker Nachtflohmarkt am Ledenhof: Schöne Idee

Kommentar von Dietmar Kröger

Dichtes Gedränge herrscht auf dem Nachtflohmarkt mittlerweile nur bis etwa 2 Uhr. Foto: Archiv/David EbenerDichtes Gedränge herrscht auf dem Nachtflohmarkt mittlerweile nur bis etwa 2 Uhr. Foto: Archiv/David Ebener

Osnabrück. Manche Dinge überleben sich und dann wird es Zeit die Rahmenbedingungen den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. Die Verwaltung ist da beim Thema Nachtflohmarkt auf einem guten Weg.

Wirft man mal einen Blick auf die Historie des Osnabrücker Flohmarktes, so lässt sich unschwer ablesen, dass dieses muntere Treiben einem ständigen Wandel unterliegt. Das ist ja auch nicht weiter schlimm.

Allerdings erschöpft sich der Wandel in den letzten Jahren in einer ständigen Verlagerung der Anfangszeiten, bedingt alleine dadurch, dass die Händler sich möglichst früh die besten Plätze sichern wollen. So wurde aus dem Tagflohmarkt schon ein Nachtflohmarkt, der sich langsam durch die Wochentage rollierend wieder zu einem Tagflohmarkt entwickeln würde, wenn nicht die Verwaltung diesem Wandel ein Stoppschild vorsetzt.

Das geht nur, indem sie eine Fläche findet, auf der eine Vergabe von Standplätzen im Vorfeld möglich ist. Damit ist die Fußgängerzone raus. Dafür drängt sich der Ledenhof förmlich auf.

Hier hätte nicht nur der Flohmarkt ein adäquates neues Zuhause. Auch der leider vom Stadtleben abgehängte Ledenhof würde eine weitere Aufwertung erfahren, wie sie schon durch den Winterzauber in der Vorweihnachtszeit stattgefunden hat. Auch aus diesem Grund wäre es außerordentlich begrüßenswert, wenn die Ratsparteien sich den Vorschlag der Verwaltung zu eigen machen und den Flohmarkt als jährlich einmalige Veranstaltung auf den Ledenhof verlagern würden.


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