Kritik zurückgewiesen Anwohner stellen sich vor das Verkehrskonzept Westerberg

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Er steht dazu: Daniel Bugiel verteidigt das Verkehrsberuhigung Westerberg gegen Kritik. Das Foto zeigt ihn vor den „Berliner Kissen“. Foto: Michael GründelEr steht dazu: Daniel Bugiel verteidigt das Verkehrsberuhigung Westerberg gegen Kritik. Das Foto zeigt ihn vor den „Berliner Kissen“. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Anwohner der Gluckstraße, der Mozartstraße und anderer Westerberg-Straßen nehmen die Stadt vor Kritik an der Bürgerbeteiligung für das neue Verkehrskonzept in Schutz. In den Sommerferien will die Stadt mit dem Einbau der sogenannten Berliner Kissen beginnen. Das Konzept war am Runden Tisch entwickelt worden.

Nach der Bürgerbefragung zur Westumgehung hatte die Stadt gemeinsam mit Planern, Anwohnern und anderen Beteiligten einen Plan B ausgearbeitet, der neben anderen Schritten zur Verkehrsberuhigung den Bau der Berliner Kissen vorsieht. Zur Kritik, die in den vergangenen Wochen daran geäußert wurde, meldet sich jetzt Daniel Bugiel zu Wort. Als Anwohner der Gluckstraße hatte er am Runden Tisch für den Westerberg teilgenommen.

„Bürgerbeteiligung vorbildlich“

Einige Male sei in Leserbriefen und anderen Veröffentlichungen der Eindruck erweckt worden, „ als wären die Maßnahmen über die Köpfe der Anwohnerinnen und Anwohner hinweg entschieden worden“, schreibt Bugiel im Namen von 56 Anwohnern, und vermerkt: „Dem möchten wir im Namen vieler Nachbarinnen und Nachbarn widersprechen“. Der Bürgerbeteiligungsprozess sei vorbildlich gewesen; „viele Bürgerinnen und Bürger, die sich in den letzten Jahren mit dem Thema Verkehrsplanung im Viertel auseinandergesetzt haben, saßen mit am Runden Tisch“.

Alle Straßen, an denen jetzt Schritte zur Verkehrsberuhigung umgesetzt werden sollen, seien ebenfalls durch mindestens einen Anwohner vertreten gewesen. Bugiel zieht das Fazit: „Der Plan B ist kein Schreibtischprodukt der Verwaltung, sondern Ergebnis intensiver Bürgerbeteiligung nach dem Nein zur Entlastungsstraße West“.

„Zügig umsetzen“

Die Anwohner sprechen sich für eine zügige Umsetzung des Verkehrskonzepts einschließlich aller darin enthaltenen Maßnahmen aus. Nur in der Gesamtwirkung könne es eine Entlastung der Anliegerbereiche vom Autoverkehr ohne Verlagerung in andere Stadtteile geben. In diesem Zusammenhang sei die Stärkung des Umweltverbundes im Viertel unbedingt unterstützenswert, schreibt Bugiel. Auch die Einrichtung von Querungshilfen und Zebrastreifen an der stark befahrenen Gluckstraße sei dringend geboten, da insbesondere die schwächeren und jüngeren Verkehrsteilnehmer die Straße zurzeit nicht ohne große Gefahr selbstständig überqueren könnten.


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