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Besuch von Reinhard Grindel DFB-Präsident trägt sich in Osnabrücks Goldenes Buch ein

Von Hendrik Steinkuhl


Osnabrück. Die Mannschaftsstärke ist erreicht: Mit Reinhard Grindel hat sich am Samstag das elfte Präsidiumsmitglied des Deutschen Fußballbundes (DFB) in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eingetragen. Im Anschluss sah Grindel den Sieg des VfL Osnabrück gegen Aalen.

Empfangen wurde der DFB-Chef und langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete im Friedenssaal des Rathauses von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, einigen Politikern und zahlreichen Gästen aus Sport und Gesellschaft.

In seiner Ansprache gratulierte Griesert dem Ehrengast zunächst zu seiner Wahl in das Exekutivkomitee des europäischen Fußballverbandes UEFA, wo er seinem offiziell „aus Ethikgründen“ gesperrten Amtsvorgänger Wolfgang Niersbach nachfolgt. Der Oberbürgermeister verwies dann darauf, dass Grindel schon einmal in Osnabrück gewesen sei, und zwar beim DFB-Bundestag in der Stadthalle im Jahr 2004.

Oberbürgermeister würdigt VfL

Danach würdigte Griesert den VfL Osnabrück als Aushängeschild der Stadt und als sozial hoch engagierten Verein. Als Beispiel konnte Griesert aktuell darauf verweisen, dass Mitglieder des Osnabrücker Rotary-Clubs gemeinsam mit zahlreichen Flüchtlingen das VfL-Spiel gegen den VfR Aalen besuchten – und zuvor auch als Gäste im Friedenssaal anwesend waren.

Nach den üblichen Verweisen auf Osnabrück als Friedens- und Heimatstadt von Erich Maria Remarque sagte Griesert, dass sich vor Reinhard Grindel bereits zehn andere DFB-Präsidiumsmitglieder in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hatten, unter anderem Franz Beckenbauer und Gerhard Mayer-Vorfelder.

DFB-Präsident wirbt für Kunstrasenplätze

Nachdem Reinhard Grindel, von mehreren Fotografen dokumentiert, im Goldenen Buch der Stadt unterschrieben hatte, wandte auch er sich noch mit einigen Worten an die Gäste. Sein Dank ging zunächst an die zwei Millionen ehrenamtlichen Mitglieder im DFB, stellvertretend für sie lobte er den anwesenden Frank Schmidt, Vorsitzender des Kreisvorstands Osnabrück-Stadt im Niedersächsischen Fußballverband.

Schließlich richtete Grindel noch ein klares Anliegen an die anwesenden Lokalpolitiker: Man möge wann immer möglich die Wünsche des Sports berücksichtigen, beispielsweise den Bau von Kunstrasenplätzen. „Solche Plätze sind keine Goldrandlösung. Sie sorgen dafür, dass Kinder das ganze Jahr in Bewegung bleiben können und nicht ständig vor Konsolen, iPad oder dem iPhone herumhängen.“