Tapasbar der kleinen Art An der Hasestraße in Osnabrück hat das „Gambas“ eröffnet

Nach dem Soft Opening zu Ostern ist am Donnerstag offizielle Eröffnung: Gastronom Alessandro Vitale in seinem zweiten Lokal „Gambas – Tapas & Weinzimmer“ in der Hasestraße. Foto: Jörn MartensNach dem Soft Opening zu Ostern ist am Donnerstag offizielle Eröffnung: Gastronom Alessandro Vitale in seinem zweiten Lokal „Gambas – Tapas & Weinzimmer“ in der Hasestraße. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Der Betreiber des „El Niño“, das seit Oktober an der Lotter Straße für Tapas sowie Fisch und Steaks steht, hat jetzt einen zweiten Standort: das „Gambas“ an der Hasestraße.

Eine Osterüberraschung war vergangenen Samstag das nur auf einem schlichten Hinweisschild vor dem Lokal angekündigte Soft Opening des „Gambas“. Junggastronom Alessandro Vitale, der in den neuen Räumen auf mediterranes Ambiente setzt: „Bis auf die Speisekarten war alles fertig, und da habe ich mich spontan entschlossen, am Wochenende loszulegen.“ Offizielle Eröffnung ist Donnerstag ab 17.30 Uhr.

Sechs Tage bis 24 Uhr geöffnet

„Tapas & Weinzimmer“ lautet das Motto an der Hasestraße. Seit Anfang des Jahres haben die bisherigen „Do Neto“-Räum e nach einem Brandschaden leer gestanden. Jetzt herrscht hier sechs Tage in der Woche wieder bis 24 Uhr Gastro-Leben.

Der 24-jährige Hausherr: „Ich hab mitbekommen, dass die Chance gibt, an dem Standort etwas Neues zu machen, und dann im Februar den Mietvertrag unterschrieben.“ Die vergangenen Wochen hat er genutzt, um im Innern den bisherigen rustikalen Einrichtungscharme komplett zu entsorgen.

Holzbänke und reduzierte Beleuchtung sind durch helle Bistro-Atmosphäre, moderne Einrichtung und einen neu gestalteten Thekenbereich ersetzt worden. Alessandro Vitale: „Das ,Gambas‘ hat schon durch die hier nur zur Verfügung stehenden rund 40 Plätze einen anderen Charme als das ,El Niño‘, wo das Team mehr als 70 Gäste bedienen kann.“

Aber er habe sich bewusst für diese Größenordnung entschieden, da hier alles viel direkter sei. Das Speiseangebot im „Gambas“ beginnt bei zwei Euro für Brot und Aioli und beinhaltet mehr als 30 Tapas – von Gambas al Sherry über Championes Gorgonzola (gegrillte Champignons) oder Muslitos de Mar (frittierte Krebsscheren) bis zu Lammfilet-Scheiben, Rumpsteak tonno oder Zanderfilet.

Ideen für weitere Neuerungen

Zweites Standbein ist der „Take-away“-Verkauf. Alles auf der ,Gambas‘-Karte kann auch telefonisch zum Mitnehmen geordert werden. Für den aus einer in Osnabrück bestens bekannten Gastro-Familie stammenden Alessandro Vitale, dessen Vater das „Da Pietro“ an der Rheiner Landstraße zu einem Markenzeichen gemacht hat, ist das eine Erweiterung des bisherigen Geschäftsmodells: „Ich bin jung und will weiter Neues ausprobieren.“ Ideen für weitere Neuerungen hat er auch bereits. Aber zunächst einmal wird jetzt getestet, wie stressig im Alltag das Betreiben von zwei Läden ist.

Mit dem Start des „Gambas“ ist Alessandro Vitale mehr als zufrieden: „Durch das Soft Opening am vergangenen Wochenende ist es möglich gewesen, dass sich die Abläufe in der Küche und beim Service einspielen, bevor es jetzt dann so richtig losgeht.“

Tapasbar „Gambas“, Hasestraße 24, Öffnungszeiten: täglich 17 bis 24 Uhr (Küche bis 22 Uhr), dienstags Ruhetag, Reservierungen und Bestellungen unter Tel. 0176/24648078 oder im Internet gambas-tapas.de


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