Puls für Europa Osnabrücker wünschen sich „Vision für Europa“

Etwa 70 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung von Puls für Europa vor das Osnabrücker Rathaus. Foto: Nina StrakeljahnEtwa 70 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung von Puls für Europa vor das Osnabrücker Rathaus. Foto: Nina Strakeljahn

Osnabrück. Etwa 70 Teilnehmer trotzen dem Wetter, um sich auch an Ostersonntag gemeinsam für Europa einzusetzen. Bereits zum vierten Mal fand die Friedensdemonstration „Puls für Europa“ vor dem Osnabrücker Rathaus statt.

Mitorganisatorin Bärbel Lang-Königsmann las die zehn Thesen von „Pulse of Europe“ oder „Puls für Europa“ vor. Sie sei immer wieder darauf angesprochen worden, dass „Pulse of Europe“ keine Forderungen hätte. Doch sie betonte, dass die Organisatoren wollen, dass die Parteien sich in ihren Wahlprogrammen dazu positionieren, wie sie zu Europa stehen.

EU als „Familie im Großformat“

Christian Kinner, einer der Mitorganisatoren in Osnabrück, unterstrich in seinem Vortrag: „Wir sind die Stimme Europas“. Auch beim sogenannten „offenen Mikrofon“, kamen wieder einige Besucher nach vorne. Ein Wunsch war eine „Vision für Europa“. Eine Frau, die in England mit irischen Vorfahren geboren wurde, in Frankreich arbeitete und einen deutschen Mann heiratete, erzählte von ihrer Familiengeschichte als „Europa im Kleinformat“. Die EU, sagte sie, sei eine „Familie im Großformat“, die angesichts der Krisen zusammenhalten solle.

Wie an jedem Sonntag wurde die Europahymne gesungen und eine Menschenkette gebildet. Željko Dragić, einer der Organisatoren, lud auch für kommenden Sonntag, 23. April, um 14 Uhr zu einer Friedensdemonstration vor dem Osnabrücker Rathaus ein.


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