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Pulse of Europe Rund 300 Osnabrücker demonstrieren für Europa

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Osnabrück. Die Bewegung „Pulse of Europe“ hat am Sonntag wieder zur Demonstration für Europa aufgerufen. Rund 300 Osnabrücker zeigten nach Angaben der Organisatoren vor dem Rathaus Flagge für eine starke EU.

„Frieden ist möglich“ – das ist die Überzeugung der „Pulse of Europe“-Bewegung. Die Osnabrücker Unterstützer der in Frankfurt am Main gegründeten überparteilichen Bürgerinitiative demonstrierten gemeinsam für Europa.

 

Frankreich im Blick

Verständigung und Frieden seien gemeinsam möglich, meinte Bärbel Lang-Königsmann vom Organisationskomitee. „Das zeigt das Rathaus in Osnabrück.“ Europa gehört für sie ganz oben auf die Tagesordnung der Politiker. „Europa braucht jeden Menschen“, meint sie. Die Bewegung hat sich zehn Thesen geben, die erste und zentrale lautet: Europa darf nicht scheitern. Erfolge gebe es schon, sagte Lang-Königsmann. „Nach der für Europa erfolgreichen Wahl in den Niederlanden heißt es jetzt, Frankreich bleib bei uns“.

Freizügigkeit und Menschenrechte

 

Peter Rössler erinnerte sich daran zurück, wie es in seiner Kindheit in Osnabrück aussah. „Als ich fünf Jahre alt war, standen am Markt nur noch die Fassaden. Die Häuser waren durch den Krieg zerstört“, berichtete er. „Ich demonstriere hier, weil ich den Frieden will.“ Aber auch Freizügigkeit und Menschenrechte treiben den Osnabrücker an.  Für Norbert Kliemann bedeutet Europa vor allem Frieden und Demokratie. „Ich persönlich finde es wichtig, dass sich die zu Wort melden, die für Europa sind“, meint er. Auch Sinje Rohwedder findet es wichtig, Position zu beziehen. „Ich habe im Ausland studiert. Das wäre ohne Europa kaum möglich gewesen.“ Nicolai Lauble vor allem den Populisten entgegentreten: „Ich bin hier, weil ich denke, dass es wichtig ist, für eine starke EU einzutreten.“

 

Luftballons und eine Menschenkette

Gemeinsam wurde zum Abschluss das Europalied auf die Melodie der „Ode an die Freude“ gesungen, Luftballons stiegen gen Himmel und eine Menschenkette umrahmte den gesamten Markt. Am kommenden Sonntag gehen die überzeugten Europäer wieder auf die Straße. Treffpunkt wird um 14 Uhr erneut das Rathaus sein.


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