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Trotz Einreiseverbots auf die Krim Osnabrücker Kreispolitiker sorgt für Eklat mit der Ukraine


Osnabrück. Die ukrainische Botschaft hat wegen des Linken-Politikers im Osnabrücker Kreistag, Andreas Maurer, eine Protestnote an das Auswärtige Amt geschickt. Der Botschafter fordert das Außenministerium auf, sich „von der Provokation durch Maurers Reise auf die Krim öffentlich zu distanzieren“.

Aus dem Auswärtigen Amt war am Mittwochnachmittag zu hören, dass die Bundesregierung Maurers Reise „in keiner Weise gutheißt“.Maurer ist vom 24. bis zum 30. März auf der KrimDer Quakenbrücker Maurer ist seit dem 24. März auf der Krim und wi

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Zur Person: Andreas Maurer

Der 47-jährige Andreas Maurer wurde im kasachischen Karaganda in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Als 18-Jähriger zog er mit seiner Familie zunächst nach Freiburg, dann nach Pforzheim, Nortrup, Badbergen und schließlich nach Quakenbrück. Dort kaufte er 2005 ein Haus und fand seine neue Heimat. Auch politisch fühlt sich Maurer inzwischen angekommen. Zuerst wählte er die CDU und engagierte sich für die Partei im Badberger und Quakenbrücker Rat. Dann seien ihm die Christdemokraten fremd geworden, sagte er vor Jahren. Es folgte ein Gastspiel für eine unabhängige Wählergemeinschaft, dann der Schritt zu den Linken. Für die Partei ist er bereits als Quakenbrücker Bürgermeisterkandidat, Landratskandidat und Landtagskandidat ins Rennen gegangen – vergeblich.

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