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29.03.2017, 11:16 Uhr STREIT IM KREIS OSNABRÜCK

Nur der Dialog führt im Downhill-Streit zu Lösungen

Von Jean-Charles Fays


Am Dörenberg ist das Downhill-Fahren verboten. Die Downhill-Biker ignorieren die Schilder, weil das Verbot ohnehin nicht kontrolliert wird und würden sich gemeinsame Gespräche zur Legalisierung von einzelnen Pisten wünschen. Foto: Michael GründelAm Dörenberg ist das Downhill-Fahren verboten. Die Downhill-Biker ignorieren die Schilder, weil das Verbot ohnehin nicht kontrolliert wird und würden sich gemeinsame Gespräche zur Legalisierung von einzelnen Pisten wünschen. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Die Strategie der Verbote ist gescheitert. Das haben Förster und Landkreis Osnabrück eingesehen. Deshalb wäre es jetzt genau der richtige Weg, wenn sich der Fachdienstleiter Umwelt des Landkreises mit den zuständigen Förstern und einem Sprecher der Downhill-Biker wie Max Märker an einen Tisch setzt und über ernsthafte Lösungen spricht.

Es scheint immer offensichtlicher zu werden, dass das Problem ohne eine Legalisierung von einigen Strecken nicht in den Griff zu bekommen ist. Es geht hier nicht nur um die Haftungsfrage, es geht auch darum, die risikofreudigen Downhill-Biker durch sichere, präparierte Pisten zu schützen, bevor es wirklich zu einem tragischen Unfall am Dörenberg kommt.

Welche Strecke ist geeignet, wer übernimmt die Haftung?

Gemeinsam müssen dringend Fragen geklärt werden: Was wäre eine geeignete Strecke? Wäre ein Verein wie der TuS Bramsche – ähnlich wie beim Bikepark am Piesberg – bereit, die Biker über eine Vereinsmitgliedschaft zu versichern, oder wollen die Downhill-Biker zu diesem Zweck einen eigenen Verein gründen?


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