Wegen Mängeln ausgemustert Stadtwerke Osnabrück verschenken Mini-Elektrobus

Von August 2011 bis Herbst 2016 fuhr der kleine Elektrobus der Stadtwerke Osnabrück im Liniendienst – als erster in Deutschland. Allerdings fiel das Fahrzeug zu häufig aus. Foto: NOZ-Archiv/Detlef HeeseVon August 2011 bis Herbst 2016 fuhr der kleine Elektrobus der Stadtwerke Osnabrück im Liniendienst – als erster in Deutschland. Allerdings fiel das Fahrzeug zu häufig aus. Foto: NOZ-Archiv/Detlef Heese

Osnabrück. 2010 für viel Geld gekauft, sechs Jahre später verschenkt: Die Stadtwerke Osnabrück haben ihren kleinen Elektrobus wegen chronisch schlapper Batterien ausgemustert und einer Hochschule in NRW gespendet. Damit endet ein bundesweit einzigartiges Experiment. Erfolgreich, wie der Verkehrsbetrieb meint.

Der Breda Menarinibus M200 E-Zeus – ein sechs Meter kurzes Fahrzeug italienischer Bauart mit Platz für 22 Passagiere – war der erste akkubetriebene Linienbus in Deutschland. Er verband auf einem gut anderthalb Kilometer langen Rundkurs zunä

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Der Elektro-Kleinbus Breda Menarini (M200 E Zeus) ist 5,89 Meter lang und 2,07 breit. Er bietet elf Sitz- sowie zwölf Stehplätze und einen Platz für einen Rollstuhl. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 45 Stundenkilometern. Die 500 Kilogramm schweren Batterien haben im Stadtverkehr eine Reichweite von 120 Kilometern.

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