Mit Klaus Fischer und Janosch Schulte Pointierte Theaterlesung im Lortzinghaus

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Unterhaltsame Lesung mit Klaus Fischer (l.) und Janosch Schulte. Foto: SeilerUnterhaltsame Lesung mit Klaus Fischer (l.) und Janosch Schulte. Foto: Seiler

ubk.Osnabrück. Zur fünften Station der Theaterlesung „Die Jugend und Vollendung des Königs Henri Quatre“ gastierten die Schauspieler Klaus Fischer und Janosch Schulte nebst Bariton Rhys Jenkins und Pianist Denys Proshayev im Lortzinghaus.

Wie schwer Friede, Toleranz und menschliche Vollendung zu erlangen sind, muss auch ein König erfahren. In Kooperation mit der Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ fand am Donnerstag die fünfte Station der Theaterlesung zur Reformation „Die Jugend und Vollendung des Königs Henri Quatre“ im Lortzinghaus statt (Konzept, Organisation: Milena Kowalski und Ralf Waldschmidt). Im pointierten Lese-Dialog setzten die Schauspieler Klaus Fischer und Janosch Schulte das (Polit-)Drama um den französischen König Henri von Navarra fort. Beginnend mit dessen Schiff-Fahrt von Nantes bis Orléans, steuerte die Handlung über den Aktionen des Finanzmannes Sebastian Zamet dem Sterben von Henris Geliebter Gabriele entgegen. Aller Dramatik zum Trotz blitzte Humor auf, wenn etwa Klaus Fischer mit hochgestellter Stimme die Allüren der Madame de Rosny karikierte.

Passend zu Henris Querelen zwischen Konfessionen, Königswürde und persönlichem Glück, trug Bariton Rhys Jenkins stimmgewaltig das Lied „Der Feldherr“ aus dem Zyklus „Lieder und Tänze des Todes“ von Modest P. Mussorgsky vor. Pianist Denys Proshayev beeindruckte das Publikum mit dem „Andante Caloroso“ sowie der Sonate „Precipitato“ von Sergej S. Prokofiev.


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