Uni stellt sich vor Landesregierung tagte im Osnabrücker Schloss

Die Landesregierung zu Besuch an der Uni Osnabrück. Foto: Jörn MartensDie Landesregierung zu Besuch an der Uni Osnabrück. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Regierungsgeschäfte in barocker Umgebung: Die Landesregierung mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an der Spitze hat am Dienstag im Osnabrücker Schloss getagt.

Innenminister Boris Pistorius, früher Oberbürgermeister von Osnabrück, hatte die rot-grüne Landesregierung in seine Heimatstadt geführt. Nach einer routinemäßigen Kabinettssitzung, die eine knappe Stunde dauerte, und einem Fototermin vor dem Schloss, widmeten sich die Ministerinnen und Minister der Bildungspolitik, genauer gesagt der rasend voranschreitenden Digitalisierung in Forschung und Lehre.

Vertreter verschiedener Fachbereiche stellten dem Kabinett in jeweils fünfminütigen Vorträgen ihre Forschungsschwerpunkte vor. So berichtete Prof. Dr. Joachim Hertzberg über den Einsatz intelligenter Computersysteme in der Agrarwirtschaft und Prof. Dr. Frank Teuteberg über die Dorfgemeinschaft 2.0. Das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Uni Osnabrück begleitet die Aktivitäten des Vereins „Gesundheitsregion Euregio“, der in der Grafschaft Bentheim und im südlichen Emsland ein telemedizinische Gesundheitsversorgung aufbauen will. Das bedeutet: Wo die ärztliche Versorgung in der Fläche nicht mehr gewährleistet ist, sollen Patienten über altersgerechte Computer Kontakt zu Ärzten aufnehmen können. Prof. Dr. Gordon Pipa führte die Kabinettsmitglieder in die Entwicklung künstlicher Intelligenz ein.


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