Figlus und Gallenkamp Osnabrücker FDP nominiert Landtagskandidaten

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Moritz Gallenkamp und Tanja Josefa Figlus treten für die Osnabrücker FDP bei den Landtagswahlen 2018 an. Foto: FDP OsnabrückMoritz Gallenkamp und Tanja Josefa Figlus treten für die Osnabrücker FDP bei den Landtagswahlen 2018 an. Foto: FDP Osnabrück

Osnabrück. Der Osnabrücker FDP-Vorsitzende Moritz Gallenkamp und die Vorsitzende der Osnabrücker Jungen Liberalen Tanja Josefa Figlus treten für die Osnabrücker Freien Demokraten bei der Landtagswahl 2018 an.

Gallenkamp, der als Rechtsanwalt tätig ist, tritt im Wahlkreis 78 (Osnabrück West) an. Jura-Studentin Tanja Josefa Figlus ist Kandidatin im Wahlkreis 77 (Osnabrück Ost). Letztere setzte sich bei der Wahl erfolgreich gegen eine innerparteiliche Gegenkandidatin durch, wie einer Mitteilung der FDP zu entnehmen ist.

Gallenkamp kündigte an, sich gegen die Politikverdrossenheit stark machen zu wollen. „Politik sollte man primär als Berufung sehen und nicht als Beruf. Wir müssen die Menschen überzeugen und ihr Vertrauen gewinnen“, wird er zitiert. In seiner Antrittsrede kritisierte Gallenkamp die aktuelle Landesregierung. Er wolle sich in Zukunft vor allem für den Mittelstand einsetzen. „Wer fast 90 Prozent der Arbeitsplätze schafft, der sollte nicht durch Steuererhöhungen, Mindestlohndokumentationspflichten und pauschaler Vorverurteilung belastet werden“, so der Osnabrücker FDP-Vorsitzende. Wichtig dafür seien individuelle schulische Chancen für Kinder und „keinen von der SPD gewollten Einheitsbrei“. Gleichzeitig sprach sich Gallenkamp für eine stärkere Kooperation von Stadt und Landkreis aus. „Wir müssen aufhören, uns solitär als Stadt und Landkreis zu sehen. Wir sind eine starke Region und so sollten wir auch auftreten und uns gegenseitig fördern.“

Die Digitalisierung und die Stärkung der inneren Sicherheit sieht Tanja Josefa Figlus als Kernaufgaben der FDP. Unter anderem die Breitbandversorgung des ländlichen Raumes müsse vorangetrieben werden. Zur inneren Sicherheit sagte sie: „Es ist Aufgabe des Staates, die Gesetzesverstöße zu ahnden und zu bestrafen, aber nicht Menschen durch kollektive Maßnahmen zu gängeln. Verantwortungsvolle Sicherheitspolitik setzt auf gut ausgerüstete Sicherheitsbehörden und nicht auf überzogenen Aktionismus, der die Grundrechte verletzt.“


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