Große Wissenschaftsshow am 10. Juni Hochschule und Uni laden zur 1. Osnabrücker Campus-Nacht

Von Sebastian Stricker

Die Osnabrücker Campus-Nacht 2017 soll Forschung für alle erlebbar machen. Dazu wollen Universität und Hochschule Besonderes und Ungewöhnliches zeigen. Foto: Colourbox.deDie Osnabrücker Campus-Nacht 2017 soll Forschung für alle erlebbar machen. Dazu wollen Universität und Hochschule Besonderes und Ungewöhnliches zeigen. Foto: Colourbox.de

Osnabrück. Spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft verspricht die 1. Osnabrücker Campus-Nacht am 10. Juni. Unter dem Motto „Entdecken, staunen, erleben“ öffnen Universität und Hochschule von 17 bis 24 Uhr ihre Türen für mehr als 150 Veranstaltungen.

Die Osnabrücker Campus-Nacht 2017 soll Forschung erlebbar machen. Dazu wollen die beiden Hochschulen Besonderes und Ungewöhnliches zeigen. Schauplätze der großen Wissenschaftsshow befinden sich rund um das Osnabrücker Schloss, auf dem Campus Westerberg und auf dem Campus Haste. Ein kostenloser Busverkehr verbindet die drei Veranstaltungsorte miteinander.

Roboter und Psychotests

Was gibt es zu sehen? Am Programmheft wird noch bis Mitte März gefeilt. In ihrem aktuellen Newsletter macht die Uni Osnabrück jedoch bereits Andeutungen: Die Musik zum Beispiel präsentiert im Schloss „Die lange Nacht der neuen Flügel“, die Rechtswissenschaft eine Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht, die Psychologie stellt Verhaltenstests vor. Szenische Lesungen, Mitmachaktionen für Kinder und Schlossführungen sind ebenfalls zu erwarten, außerdem eine offene Chorprobe.

Auf dem Campus Westerberg geht es unter anderem um Mobilität. Feldroboter zeigen ihr Können, Elektrofahrzeuge drehen auf einer Teststrecke ihre Runden. Die Wirtschaftswissenschaftler fragen: Wie wichtig ist Geld fürs Glücklichsein? Und die Umweltsystemforschung führt mit einem Rollenspiel vor, wie komplex die Energiewende ist. In der neuen Bibliothek können Besucher einen Song aufnehmen und als CD mit nach Hause nehmen.

Feuerwerk um Mitternacht

Am Hochschulstandort Haste geht es unter anderem um einen „Mord im Gewächshaus“. Die Pflanzenbiologen kreuzen Birnen und Äpfel, der Staudengarten ist geöffnet und mit Beleuchtung in Szene gesetzt. Abends bitten Ornithologen zur Vogelexkursion.

An allen drei Standorten laden Vorträge, Spiele, Experimente, Workshops, Lesungen und Führungen ein. Krönender Abschluss: eine Mitternachtsshow mit anschließendem Feuerwerk vor der Mensa am Westerberg.


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