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05.03.2017, 13:20 Uhr RÜCKKEHR ZU G9

Raumnot an Osnabrücker Schulen: Zeichen erkannt

Kommentar von Dietmar Kröger

Wer eine Lösung weiß für die große Raumnot an den Osnabrücker Schulen, bitte melden. Foto: Michael GründelWer eine Lösung weiß für die große Raumnot an den Osnabrücker Schulen, bitte melden. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Mal eins vorweg: Wenn EMA-Direktor Hartmut Bruns mal wieder vorprescht, dann meint er das nicht böse und will auch sicher nicht den anderen Schulen in Osnabrück die Butter vom Brot nehmen. Aber nur spielen will er auch nicht. Den Mann treibt die nackte Sorge um seine Schüler und Lehrer.

Es ist doch ein Jammer, wenn ein Gymnasium sich jeden Beamer aus den Rippen schneiden und schon froh sein muss, wenn die Stadt die Geräte wenigstens auf ihre Kosten anschließt. Deswegen heißt es zunehmend: Nicht wegen, sondern trotz ihrer Ausstattung liefern die Osnabrücker Schulen eine hohe Unterrichtsqualität ab.

Die CDU hat die Zeichen erkannt und das Thema „Raumnot“ besetzt. Nun muss sie beweisen, dass sie mit Blick auf den Landtagswahlkampf nicht nur populären Heißdampf ausstößt. In vier Jahren entfaltet der Wechsel zu G9 seine volle Wirkung. Die Politik hat es jetzt in der Hand, ob unsere Kinder dann in vernünftigen Klassenräumen unterrichtet werden oder in Containern frieren.


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