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„Robin Schulz - The Movie“ in Hamburg Robin Schulz feierte Premiere seines Films mit Fans und Promis

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Hamburg. Robin Schulz hat am Freitagabend in Hamburg einem ausgewählten Publikum erstmals seinen Film „Robin Schulz - The Movie“ gezeigt. Dass der Film nicht in Osnabrück gezeigt wird, bedauert der DJ - machte seinen Fans in der Stadt aber ein wenig Hoffnung.

„Das ist mir auch unangenehm, weil in dem Film geht es auch um Osnabrück - meine Heimat“, sagte Robin Schulz unserer Redaktion am Rande der Premierenfeier. „Ich habe alles, was in meiner Macht steht versucht, aber es war einfach nicht möglich.“ Der Musiker wolle sich weiter dafür einsetzen, dass der Film später vielleicht auch noch in Osnabrück ins Kino kommt . „Das würde mich freuen“, sagte Schulz.

Neben einer Reihe Stars aus Musik und Fernsehen folgte auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert der Einladung des DJs. Der Oberbürgermeister kommt selbst in dem Robin-Schulz-Film vor, zeigt ihm dort seinen Eintrag im Goldenen Buch von Osnabrück. „Dass jemand zu seiner Stadt steht, das ist bemerkenswert. Am Ende weiß er, wo er seine Heimat hat und zur Ruhe kommen kann“, sagte Griesert. Dass die Premiere in Hamburg stattfinde, passe zumindest dazu, dass Hamburg ein Tor zur Welt sei und Robin Schulz von Osnabrück in die Welt gezogen sei.

Stars und Fans gespannt auf den Film

Oberbürgermeister Griesert kam mit Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, zur Premiere nach Hamburg. Beide machten mit dem weltbekannten Osnabrücker Stadtkind und dessen Mutter Ilse Regine Schulz ein Foto mit dem DJ, während links und rechts TV-Stars wie Christian Ulmen, seine Frau Collien Ulmen-Fernandes, Moderatorin Johanna Klum oder Janina Ullmann im Blitzlichtgewitter der Fotografen posierten.

Auch zahlreiche Fans kamen irgendwie an Tickets für die Vorführung im Cinemaxx am Hamburger Dammtor. Tahnee und Lisa haben über ein Gewinnspiel Karten gewonnen und sind gespannt auf die Einblicke in das Leben des DJs in dem Film. Beide sind Fans des DJs, „weil er so normal ist“, sagt Tahnee.

Robin Schulz stellte seinen Film „Robin Schulz - The Movie“ in Hamburg vor. Foto: Johannes Giewald

„Osnabrück ist alles für mich“

Nach Ritterschlägen von internationalen DJ-Kollegen beginnt „Robin Schulz - The Movie“ dort, wo auch Schulz Karriere begann: in Osnabrück. „Robin war schon immer ein Zappelphilipp“, sagt seine Mutter Ilse Regine Schulz. Als gereifter Weltstar kehrt Robin Schulz an Orte wie den Bastard Club zurück. Der habe früher noch „Dekadenz“ geheißen, als er dort mit 17 zum ersten Mal auflegte, erzählt der DJ im Film.

Der zeigt ihn auf den großen Bühnen, unterwegs zwischen den Auftritten und wieder im heimischen Umfeld. „Osnabrück ist alles für mich“, sagt Schulz. So unverständlich wie sich sein Management in dem Film auch dazu äußert, in der Stadt seien Freunde und Familie, „das kann dir kein anderer Ort geben.“

Weltmarke und Heimatmensch zugleich

In seinem Film lernt man Robin Schulz kennen, als den Menschen, der eigentlich nur Musik machen will. Der keine Blitzlichtgewitter braucht und bei Interviews unfassbar nervös wird. Das kauft man ihm ab, das macht ihn sympathisch. Dennoch ist „Robin Schulz - The Movie“ keine Biographie, sondern ein Imagefilm mit Elementen einer Homestory. Gleich zweimal wird in dem Film prominent und mehr als werblich seine eigene Modekollektion vorgestellt, in der auch Moderatorin Johanna Klum die Zuschauer begrüßte.

Robin Schulz wurde zur Marke gemacht, all diejenigen die ihn in dieses Korsett gepresst haben, kommen auch im Film zu Wort. Das zieht ihn in die Länge. Im Kopf bleiben aber die authentischen Szenen, die das Bild eines Robin Schulz zeigen, das von dem eines Weltstars abweicht. Menschlich, auf dem Boden geblieben, heimatverbunden.


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