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Reisende mussten in Harburg aussteigen Verdächtiges Gepäck im Hamburger Bahnhof

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Ch.A. Osnabrück. Relativ glimpflich verlief ein Zwischenfall am Sonntagabend bei der Deutschen Bahn. Der Zugbegleiter eines Intercity, der über Osnabrück und Bremen mit Verspätung gegen 17 Uhr in Hamburg-Hauptbahnhof ankommen sollte, forderte beim Halt in Hamburg-Harburg alle Reisenden im vollen Zug auf, auszusteigen und mit S-Bahnen zum Hauptbahnhofoder zu anderen Zielen zu fahren.

Als Grund nannte die Bahn: Ein herrenloses Gepäckstück habe auf dem Bahnhof Hamburg-Dammtor Bombenalarm ausgelöst, der Bahnhof sei gesperrt und die Weiterfahrt auf ungewisse Zeit nicht möglich.

Zügig und ruhig verließen die Reisenden den Zug, strömten in großen Trauben zur S-Bahn. Als die wegen Überfüllung ihre Türen schloss, warteten die Verbliebenen geduldig auf die nächste S-Bahn. Keine erkennbare Aufregung in den Gesprächen, den Vorbeugemaßnahmen gegen Terror-Anschläge scheint man gelassen zu begegnen. Bei der Rückfahrt drei Stunden später waren alle Züge von Hamburg aus wieder pünktlich nutzbar. Die Polizei ermittelt zurzeit noch wegen des verdächtigen Gepäckstücks, war von der Bahn zu erfahren.


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