Offener Brief „Ulmer Verein“ protestiert für Osnabrücker Kunstgeschichte-Institut

Der Ulmer Verein hat einen offenen Brief an die niedersächsische Wissenschaftsministerin und den Präsidenten der Universität Osnabrück verfasst. Darin bringt der Berufsverband seine Bestürzung über die drohende Schließung des Kunsthistorischen Instituts zum Ausdruck. Foto: Michael GründelDer Ulmer Verein hat einen offenen Brief an die niedersächsische Wissenschaftsministerin und den Präsidenten der Universität Osnabrück verfasst. Darin bringt der Berufsverband seine Bestürzung über die drohende Schließung des Kunsthistorischen Instituts zum Ausdruck. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Mit dem Ulmer Verein protestiert einer der wichtigsten Berufsverbände für deutschsprachige Kunsthistoriker für den Erhalt des Instituts für Kunstgeschichte in Osnabrück. Einen offenen Brief an die niedersächsische Wissenschaftsministerin und den Präsidenten der Universität Osnabrück haben bislang 79 Mitglieder unterschrieben.

Mit dem Schreiben vom 16. Januar bringt der in Berlin ansässige Ulmer Verein seine Bestürzung über die drohende Schließung des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück zum Ausdruck. Als Berufsverband für Kunst- und Kulturwissen

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Das Kunsthistorische Institut ist im Fachbereich 1 (Kultur- und Sozialwissenschaften) der Universität Osnabrück angesiedelt – mit über 30 Professuren und 3000 Studenten ist dies die zweitgrößte Fakultät. Das Institut selbst spielt quantitativ eine untergeordnete Rolle. Auf der eigenen Internetseite bezeichnet es sich als „überschaubar“. Gegenwärtig sind etwa 200 Studenten in Kunstgeschichte eingeschrieben. Hinzu kommen pro Semester rund 100 Studenten aus anderen Fächern.

Das Präsidium der Universität Osnabrück will das Fach bis zum Jahr 2024 geregelt auslaufen lassen. Eine Aufnahme im Bachelor-Studiengang soll letztmalig zum Wintersemester 2018/19 möglich sein. Dies würde es ermöglichen, selbst einen Masterabschluss innerhalb der Regelstudienzeit zu erreichen. Zusätzlich könnten Kunstgeschichte-Studenten eine zweisemestrige Auslaufbetreuung in Anspruch nehmen.

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