Eine Zwischenbilanz Polizei Osnabrück nutzte Bodycam sieben Mal an Silvester

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Allein an Silvester kam die Bodycam bei der Polizei Osnabrück sieben Mal zum Einsatz. Foto: Swaantje HehmannAllein an Silvester kam die Bodycam bei der Polizei Osnabrück sieben Mal zum Einsatz. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Die Polizeidirektion Osnabrück testet seit Dezember den Einsatz sogenannter Bodycams. Allein an Silvester kam die Bodycam sieben Mal zum Einsatz – eine Zwischenbilanz.

Hintergrund der Einführung der Bodycams ist die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte, sagte der Vizepräsident der Polizeidirektion, Friedo de Vries, im Dezember. Mithilfe der Bodycam sollen die eigenen Beamten besser geschützt werden.

Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, kam die Bodycam an Silvester sieben Mal und seitdem noch sechs Mal im täglichen Streifendienst zum Einsatz.

Die kleine Kamera ist sichtbar an einem Gurt befestigt, den der Beamte vor der Brust trägt. Der Ton wird dabei aber nicht aufgezeichnet.

Aufnahmen als Beweismittel

Die Daten sollen nach 24 Stunden gelöscht werden. Ist eine mögliche Straftat zu sehen, bleiben die Aufnahmen drei Wochen gespeichert. Dann können die Aufnahmen in einem Strafverfahren als Beweismittel dienen. Dies sei nach Angaben der Polizeisprecherin bisher einmal eingetreten. Die Aufnahme sei als Beweismittel bei Widerstand gegen Polizeibeamte eingesetzt worden.

Die Bodycam soll noch bis zum 31. März getestet werden.


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