Innovationsverbund Smart Hybrid Uni Osnabrück erforscht digitale Zukunft des Mittelstands

Prof. Dr. Oliver Thomas erforscht im Innovationsverbund Smart Hybrid die digitale Zukunft des Mittelstands. Foto: Thomas OsterfeldProf. Dr. Oliver Thomas erforscht im Innovationsverbund Smart Hybrid die digitale Zukunft des Mittelstands. Foto: Thomas Osterfeld

pm/sst Osnabrück. Unter Federführung der Universität Osnabrück erforscht der Innovationsverbund „Smart Hybrid“ seit Anfang 2017 die digitale Zukunft des Mittelstands.

Sechs niedersächsische Forschungseinrichtungen sind an dem vom Land mit 1,9 Millionen Euro geförderten Projekt beteiligt. 30 Unternehmen zeigen bereits Interesse.

Konkret geht es um die Fragestellung, wie Firmen digitale Technologien einsetzen können, um den Kundennutzen zu erhöhen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Hier fehle gerade kleinen und mittleren Unternehmen häufig das Wissen, heißt es in einer Mitteilung der Uni Osnabrück. Diese Lücke will Smart Hybrid schließen. In dem Verbund werden sechs niedersächsische Forschungsgruppen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen mit der regionalen Wirtschaft neue digitale Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln. „Zentrale Bedeutung für die Forschung nehmen innovative Technologien wie Internet der Dinge, cyber-physische Systeme, Virtual Reality oder 3D-Druck ein, durch die sich neue digitale Services für viele Produktarten entwickeln lassen“, zitiert die Uni den Sprecher von Smart Hybrid, Prof. Dr. Oliver Thomas (Fachgebiet Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik).

Brückenschlag

Eingebunden sind auf wissenschaftlicher Seite – neben der Universität Osnabrück – die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universität Hildesheim sowie die technischen Universitäten aus Braunschweig und Clausthal-Zellerfeld. Der Innovationsverbund schlage eine „einzigartige Brücke“ zwischen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Dies ermögliche „branchenübergreifende und ganzheitliche Lösungen aus der anwendungsorientierten Forschung heraus“ sowie deren kontinuierlichen Transfer in die Praxis.

Bereits vor dem Start am 1.Januar haben sich der Mitteilung zufolge über 30 Unternehmen dem Smart-Hybrid-Projekt angeschlossen. Zu den Partnern gehören kleine und mittlere Unternehmen, sogenannte „Hidden Champions“ und Global Player aus Niedersachsen. Aus der Region Osnabrück beteiligen sich unter anderem die Amazonen-Werke (Hasbergen), Fuchs Gewürze (Dissen), Kotte Landtechnik (Rieste), Claas (Harsewinkel), LM Internet Services (Osnabrück) und Stadtwerke Osnabrück. (Weiterlesen: Smart Farming – Wer kontrolliert die Zukunft auf dem Acker?)


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