Im Finale des Wettbewerbs NotMade qualifizieren sich für den SPH Bandcontest

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NotMade machen ihren Weg: Von links: Florian Brunemann, Torben Fynn Heuer, Madeleine „Maddy Yo“ Wiebe und Sönke Heuer. Foto: Madeleine WiebeNotMade machen ihren Weg: Von links: Florian Brunemann, Torben Fynn Heuer, Madeleine „Maddy Yo“ Wiebe und Sönke Heuer. Foto: Madeleine Wiebe

Osnabrück. In Oesede lernten sich die vier Musiker kennen, die sich jetzt beim bundesweit ausgerichteten „SPH Bandcontest“ für das Finale  qualifizieren konnten. Eine EP mit sieben Songs haben NotMade aufgenommen, die sie am 14. Januar mit zum „Endspiel“ nach Montabaur im Westerwald nehmen wollen.

Sie mögen Wettbewerbe: Die Mitglieder der Rockband NotMade aus Georgsmarienhütte. Nachdem das Quartett bereits regionale Contests wie Schools On Rock und Plattsounds für sich entscheiden konnte, geht es jetzt in den bundesweiten Vergleich. Beim SPH Bandcontest haben sich NotMade im vergangenen Jahr durch verschiedene Vorrunden sowie Stadt- und Regionalentscheidungen gespielt, bis sie sich für das bundesweite Finale am 14. Januar in Montabaur qualifiziert hatten. Jetzt bereiten sich Sängerin Maddy Yo, Gitarrist Florian, Bassist Torben und Drummer Sönke auf das „Endspiel“ vor, bei dem sie gegen elf andere Bands aus der ganzen Bundesrepublik antreten müssen.

Per „Wildcard“ zum Regionalfinale

„Kein Mensch hat damit gerechnet, dass wir so überhaupt so weit kommen würden“, beschreibt Maddy ihre internen Prognosen in Bezug auf den Wettbewerb. Gestartet hatte alles im Big Buttinsky und obwohl die Band von Pech und Pannen verfolgt wurde, überzeugte sie beim Contest Jury und Zuschauer. Gitarrist Florian hatte die Band zur Vorrunde angemeldet, die hier an verschiedenen Abenden in der mittlerweile nicht mehr existierenden Osnabrücker Musikkneipe stattfand. Zum Stadtfinale wurde Maddy allerdings krank, sodass NotMade ihre Felle schon davonschwimmen sahen. Doch dann kam die erste Überraschung: Offenbar waren Juroren so von der Präsenz der Band angetan gewesen, dass sie dem Team aus Oesede eine „Wildcard“ verliehen. Damit konnte es zu einem Regionalfinale nach Bochum reisen – wo NotMade prompt den ersten Platz belegten.

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Offenbar hat eine Umstrukturierung in der Band für neuen Schwung gesorgt, denn erst Anfang 2016 war Florian als Gitarrist eingestiegen. Sofort wurden neue Songs komponiert. Angespornt von dem Erfolg beim SPH Bandcontest wurde im Dezember das Tonstudio „Mühle der Freundschaft“ in Bad Iburg gebucht, wo sieben Songs aufgenommen wurden. „Drei Stücke sind schon älter und erprobt, vier sind ganz frisch. Die werden jetzt auf eine EP mit dem Titel „Error“ gepresst, die pünktlich zum SPH-Finale in Montabaur fertig sein soll“, erzählt Maddy. So haben sie und ihre Kollegen die Möglichkeit, bei Veranstaltern und Talentscouts nachhaltig Werbung für sich selbst zu machen, die über den eigentlichen Auftritt hinausgeht. Denn der Anspruch des Wettbewerbs ist es, dass er „von Musikern für Musiker“ gemacht ist und die Interessen der Bands im Vordergrund stehen.

Professionell in Härtesituationen

Das hat im Endeffekt wohl auch dafür gesorgt, dass NotMade im Finale gelandet sind, denn beim Vorentscheid in Bochum ging offenbar alles schief, was schief gehen konnte – vom gerissenem Gitarrengurt bis zu technischen Malheuren. „Aber die Jury meinte, wir seien so professionell mit den Härtesituationen umgegangen, dass es die Nominierung zum Finale wert gewesen sei“, erinnert Maddy sich. Auch das Publikum, das zu 50 Prozent an der Abstimmung beteiligt war, ließ sich von NotMade überzeugen. Am Ende des 14. Januar darf man dann gespannt sein, ob sich die Band aus Georgsmarienhütte gegenüber der Konkurrenz behaupten konnte…


NotMade beim SPH-Bandcontest: 14. Januar in Montabaur. Busfahrt wird angeboten bei www.facebook.com/NotMade/

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