Heywinkel-Haus Osnabrück Werner Kühn wünscht als Schornsteinfeger alles Gute

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Osnabrück. Seit sieben Jahren besucht Werner Kühn immer am Neujahrstag als Schornsteinfeger verkleidet das Osnabrücker Heywinkel-Haus. Gemeinsam mit Inge Mallok sorgt er dann für Freude bei den Bewohnern – und weckt Erinnerungen.

Seit jeher ist der Schornsteinfeger ein Symbol für Glück und besonders zu Neujahr beliebt. Im Heywinkel-Haus an der Bergstraße begrüßt seit sieben Jahren Werner Kühn die Bewohner an diesem Tag in rußiger Montur und wünscht allen ein gesundes Neues Jahr. Für viele Bewohner gehört der Besuch des Mannes in Schwarz mittlerweile fest zum Jahresbeginn dazu.

Ein echter Schornsteinfeger ist Kühn nicht. Es mache ihm einfach Freude, Freude zu schenken, sagt der 77-Jährige. Gemeinsam mit Inge Mallok von den Ehrenamtlichen des Hauses machte er sich am Vormittag mit einem Glücksschwein auf den Weg und besuchte alle 128 Bewohner. Für jeden einzelnen hatten die beiden gute Wünsche und eine Kleinigkeit dabei. Dazu gehörte natürlich auch ein blank polierter Glücks-Cent. „Damit Ihnen das Geld in diesem Jahr nicht ausgeht“, lachte Kühn, als er wieder ein Geldstück übergab.

Begonnen hat die Aktion, als Kühn seinerzeit einem Freund im Heywinkel-Haus mit der Verkleidung eine Freude machen wollte. Seitdem kommt er Jahr für Jahr am 1. Januar in das Seniorenheim und besucht auch andere Einrichtungen in der Region. „Der Schornsteinfeger zum Neujahr ist für viele ein Symbol, das sie noch von früher kennen“, betont Inge Mallok. Deswegen besuchen die beiden auch die Demenzstation. „Die Patienten freuen sich sichtlich“, berichtet sie.


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