Zuckerbomben so richtig lecker Adventstürchen-Aktion in der Bäckerei Welp in Haste


Osnabrück. In der Bäckerei Welp in Haste hat sich am Montag das erste Adventstürchen für die Drittklässler geöffnet. Elf Mädchen waren beim Plätzchenbacken mit Bäckermeister Rainer Welp dabei.

„In der Weihnachtsbäckerei gibt es so manche Leckerei.“ In der Backstube von Rainer Welp war die Stimmung gestern so gut, dass sogar fröhlich gesungen wurde. Angestimmt wurde das Lied von den elf Mädchen, für die sich in der Bäckerei am Östringer Weg das erste Türchen bei unserer diesjährigen Adventsaktion für Drittklässler geöffnet hat.

Welp hatte die Kinder zum Backen von Weihnachtsplätzchen in seine Backstube eingeladen. Der wunderbar weihnachtliche Auftakt für unsere Aktion, bei der wieder bis zum 24. Dezember jeden Tag spannende Angebote auf Jungen und Mädchen aus 3. Schulklassen auf dem Programm stehen, kam bei den Kindern richtig gut an. „Das beste am Backen ist das Teignaschen“, meinten Elisabeth und Lotta, beide 8 Jahre alt. Die ebenfalls 8 Jahre alte Lina hatte sich die Weihnachtsbäckerei von ihrer ein Jahr älteren Schwester wärmstens ans Herz legen lassen, die im Vorjahr bei der Adventstürchen-Premiere bei Welp dabei war. „Sie hat gesagt, dass ich mich dazu unbedingt anmelden sollte – also bin ich jetzt hier“, meinte das Mädchen.

Vanille-Kipferl und Zimtsterne

Die Erwartungen wurden voll erfüllt: Als Welp zum Abschluss der 2,5-stündigen Aktion fragte, ob es den Mädchen Spaß gemacht habe, waren Lina und die anderen Mädchen total begeistert. Und das lag natürlich nicht nur daran, dass sie das selbst hergestellte Gebäck mitnehmen durften, sondern ging vor allem auf die tolle Ansprache und lustige Anleitung durch den Bäckermeister zurück. Welp und seine Besucherinnen stellten bei der 2,5-stündigen Aktion Vanille-Kipferl, Zimtsterne und Ausstechplätzchen aus Mürbeteig her. Den Teig hatte der Bäckermeister diesmal schon vorbereitet, so dass die Mädchen die Plätzchen nur formen oder ausstechen mussten. Wie Welp den Mädchen erklärte, ist es besonders wichtig, dass Plätzchen, die zusammen gebacken werden, alle in etwa gleich groß sind, weil sonst die großen Kekse erst fertig werden, wenn die kleinen schon verbrannt sind. Daran hielten sich die Mädchen – zwar wurden zum Spaß auch Kipferl in Übergröße-Formaten geformt, aufs Blech kamen aber nur schön geformte Exemplare in der richtigen Größe.

Besonders lecker fanden die Mädchen die Zuckerglasur, mit der die Zimtsterne verziert werden. Die Glasur besteht nur aus Eiweiß und ganzen Bergen von Puderzucker. „Plätzchen sind echte Zuckerbomben“, meinte Welp. „Aber dafür schmecken sie dann auch so lecker“, meinten Rieke und Mareke. Zum Schluss der Aktion durften sich alle einen großen Weihnachtsbaum und einen Engel aus Mürbeteig ausstechen und ihn nach Wunsch mit Rosinen, Mandeln, Schoko- oder Zuckerstreuseln verzieren. Welp hatte zwar gewarnt, dass zu viel Verzierung nicht festbacken würde – trotzdem waren die meisten Kekse vor dem Backen derart mit süßer Garnitur überhäuft, dass fast kein Teig mehr zu sehen war.

Teig mit Butter ist lecker

Angst vor Bauchweh musste übrigens beim Teignaschen niemand haben: Plätzchenteig enthält nämlich keine Treibmittel wie Backpulver oder Hefe, so dass, wie Welp erklärte, eigentlich keine Bauchwehgefahr besteht. Und wie sich beim Naschen herausstellte, ist Teig mit Butter lecker – auch wenn man eigentlich keine Butter mag. Die elf jungen Damen durften sich übrigens manchen Spaß mit dem Bäckermeister erlauben: Als er ihnen angekündigt hatte, dass er ihnen innerhalb einer Minute das Zutaten zum Verzieren ihrer Kekse bringen würde, fingen sie an, ihm die Sekunden im Chor vorzuzählen. Keine Frage, dass Welp das Rennen geschafft hat - nach 50 Sekunden waren alle Zutaten da.


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