Einbrüche und Vandalismus Sicherheitsdienst schützt Osnabrücker Weihnachtsmarkt

Von Sebastian Philipp

Einbrüche und Vandalismus gibt es immer weniger auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt – dafür sorgen Alarmanlagen und Sicherheitsdienste. Foto: Jörn MartensEinbrüche und Vandalismus gibt es immer weniger auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt – dafür sorgen Alarmanlagen und Sicherheitsdienste. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Einbrüche und Vandalismus gibt es immer weniger auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt – dafür sorgen Alarmanlagen und Sicherheitsdienste. Doch das hält anscheinend nicht alle Täter ab.

Erst in der Nacht von Montag auf Dienstag ist es nach Angaben der Polizei zu einem Einbruchsversuch in eine Weihnachtsmarktbude vor der Johanniskirche in Osnabrück gekommen. Die vermutlich gleichen Täter machten sich laut Mitteilung an den Rollläden eines Glühweinstandes sowie eines Süßigkeitenwagens zu schaffen, gaben ihr Vorhaben letztendlich aber auf und zogen erfolglos ohne Beute ab. Fälle wie diese kommen in Osnabrück immer wieder einmal vor, halten sich aber laut Polizeisprecher Frank Oevermann in Grenzen. „Wir haben in den beiden vergangenen Jahren drei beziehungsweise zwei Fälle von Einbrüchen auf dem Weihnachtsmarkt verzeichnet.“ (Weiterlesen: So schön ist der Weihnachtsmarkt in Osnabrück)

Schausteller haben Sicherheitsdienst engagiert

Auch Bernhard Kracke vom Schaustellerverband Weser-Ems bestätigt, dass Vorfälle wie diese zwar ärgerlich seien, aber eher selten auftreten würden. „Einbrüche in Weihnachtsmarktbuden haben wir in Osnabrück in den vergangenen Jahren eher weniger beobachtet“, sagt Kracke im Gespräch mit unserer Redaktion. Grund dafür sei seiner Meinung nach in erster Linie der von den Schaustellern engagierte Sicherheitsdienst, der auf dem Gelände des traditionellen Weihnachtsmarktes zwischen Rathaus und Dom sowie am Standort Ledenhof nachts patrouilliert. (Weiterlesen: Ärger über Glühweintassen auf dem Weihnachtsmarkt)

Kein Geld in Buden

Kracke betont, dass der Sicherheitsdienst in der Vergangenheit verstärkt wurde. „Auch durch diese Präsenz ist die Zahl der Einbrüche in Buden wohl auch so gering.“ Gleichzeitig wundert er sich, mit welchem Motiv manch ein Einbruch begangen wird, denn Geld würden die Täter nachts in den Buden nicht finden. Buden, in denen Kunsthandwerk verkauft wird, seien zudem mit Alarmanlagen ausgestattet.

Wenig Vandalismus

Mehr als Einbruchsdelikte mache den Schaustellern jedoch der Vandalismus vor allem am Wochenende zu schaffen. „Es kommt zum Beispiel schon vor, dass im Vorbeigehen mal eine Glühbirne kaputtgeschlagen wird“, sagt der Schaustellerchef. Doch auch dieses Phänomen habe – ebenfalls bedingt durch die Patrouillen des Sicherheitsdienstes – in den vergangenen Jahren abgenommen. Polizeisprecher Oevermann sieht Vandalismus auf dem Weihnachtsmarkt auch eher als Randerscheinung. „Das hält sich hier im normalen Rahmen.“

Hinweise zum Einbruch an der Johanniskirche nimmt die Polizei unter Telefon 0541/327-3203 entgegen.