Vis-à-vis im Theater Osnabrück Mauro de Candia über seine „Sacre“-Choreografie

Widmet sich Strawinskys „Le Sacre du Printemps“:Tanzchef Mauro de Candia. Foto: David EbenerWidmet sich Strawinskys „Le Sacre du Printemps“:Tanzchef Mauro de Candia. Foto: David Ebener

Ch.A. Osnabrück. Beim „Vis-à-vis“ am 6. Dezember im Ballettsaal des Osnabrücker Theaters gibt Tanzchef Mauro de Candia Einblicke in seine Choreografie zu Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ in der Fassung für zwei Klaviere.

Der Ausdruckstänzerin Mary Wigman ist ein vom Tanzfonds Erbe der Bundeskulturstiftung gefördertes Rekonstruktionsprojekt am Osnabrücker Theater gewidmet. Nach Wigmans „Le Sacre du Printemps“ vor drei Jahren nimmt sich die Osnabrücker Dance Company wieder mit dem damaligen Rekonstruktionsteam unter Leitung der Choreografin Henrietta Horn nun auch Wigmans „Totentanz I (1917 und 1921), sowie „Totentanz II“ (1926) vor ( wir berichteten ).

Nachdem in letzten Vis-à-vis die Wigman-Schülerin und Choreografin Katharine Sehnert über die Persönlichkeit Mary Wigmans, ihre Totentänze und die kulturelle Atmosphäre ihrer Entstehungszeit (Expressionismus) gesprochen hat, gibt nun Osnabrücks Tanzchef Mauro de Candia Einblicke in seinen Teil des dreiteiligen Tanzabends „Dance Macabre“, der am 11. Februar Premiere haben wird. In Anknüpfung an den „Sacre“-Abend (gemeinsam mit dem Bielefelder Tanztheater) choreografiert de Candia seine Version von Igor Strawinskys„Le Sacre du Printemps“ in der Fassung für zwei Klaviere. Im Vis-à-vis erläutert er sein choreografisches Konzept dafür. Den dritten Teil des Abends am 11. Februar bestreitet der bekannte Choreograf Marco Goecke mit „Supernova“.


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