Maria del Carmen ist da Osnabrückerin hat ihr zwölftes Kind bekommen

Familienglück (von links): Teresa (13) mit Amawo (1), Mutter Noemí mit Baby Maria del Carmen, José (10), Vater José Javier, Gema (6), Javier (4), Miguel (14), Rafael (12), Antonio (3), Clara (16), Noemí (9) und Sara (8) sowie Hebamme Gerlinde Hüsemann. Foto: Carolin HlawatschFamilienglück (von links): Teresa (13) mit Amawo (1), Mutter Noemí mit Baby Maria del Carmen, José (10), Vater José Javier, Gema (6), Javier (4), Miguel (14), Rafael (12), Antonio (3), Clara (16), Noemí (9) und Sara (8) sowie Hebamme Gerlinde Hüsemann. Foto: Carolin Hlawatsch

Osnabrück. Über die Geburt ihres zwölften Kindes freuen sich Noemí Olmos Ochoa und José Javier Rex Alegria. Die kleine Maria del Carmen erblickte am 16. November um 10.55 Uhr im Haus der Familie in Osnabrücker Stadtteil Eversburg das Licht der Welt.

Stellt sich beim zwölften Kind eine gewisse Routine bei der Geburt ein? „Keinesfalls“, betont Mutter Noemí (38). Abgesehen davon, dass natürlich jede Geburt etwas ganz Besonderes sei, ist Maria del Carmen das erste ihrer Kinder, das in Deutschland geboren wurde, zudem noch zuhause. In ihrem Heimatland Spanien seien Hausgeburten sehr selten, fast alle Kinder kommen in einem Krankenhaus zur Welt. „Umso schöner, dass Noemí dann in solch fremder Situation und allen Sprachbarrieren zum Trotz so ein Vertrauen zu mir fasste“, freut sich Hebamme Gerlinde Hüsemann. Die Geburt ist problemlos verlaufen, das Baby wiegt 4600 Gramm und ist 53 Zentimeter groß.

Seit Mai lebt die Familie in Osnabrück. José war im spanischen Murcia drei Jahre lang arbeitslos und suchte auch im Ausland nach Anstellung. Über eine Arbeitsagentur in Bielefeld fand der Heizungsbauer in Rheda-Wiedenbrück eine Arbeitsstelle. Nun musste noch ein Haus gefunden werden, in dem er mit seiner großen Familie wohnen kann. Dank der spanischen Freunde Raquel Potrony und Isaac Rios, die schon länger in Osnabrück leben, wurde auch diese Hürde gemeistert.

Kita-Plätze fehlen noch

Noch spricht nur José ein wenig Deutsch, aber das wird sich schnell ändern: Fünf seiner Kinder besuchen die Domschule Osnabrück und drei die Grundschule in Eversburg, wo sie Deutschunterricht bekommen. „Die Kleinsten haben bis jetzt leider noch keinen Kita-Platz bekommen“, berichten die Eltern.

Zu Weihnachten kommen die Großeltern aus Spanien zu Besuch und werden die kleine Maria del Carmen das erste mal begrüßen. „Nächstes Jahr im Sommer werden Oma und Opa erneut anrücken, um auf unsere Kinder aufzupassen. Dann gönnen José und ich uns mal zehn Tage Zweisamkeit“, sagt Noemí lächelnd. Sie selbst ist übrigens mit 16 Geschwistern groß geworden.


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