Uptown Funk in der Osnabrücker Altstadt „The Good, The Baaad & The Funky“ im Dirty+Dancing

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Viele heiße Scheiben bringt DJ Harald Keller zu seiner „The Good, The Baaad & The Funky“-Party am Samstag ins Dirty+Dancing in der Hasestraße mit. Foto: Thomas WübkerViele heiße Scheiben bringt DJ Harald Keller zu seiner „The Good, The Baaad & The Funky“-Party am Samstag ins Dirty+Dancing in der Hasestraße mit. Foto: Thomas Wübker

Osnabrück. Funk und Soul sind seit vielen Jahren Bestandteil der populären Musik-Kultur. Am Samstag, 26. November, lotet der Osnabrücker DJ Harald Keller im Dirty+Dancing bei seiner Party-Reihe „The Good, The Baaad & The Funky“ aus, wie die Alte und die Neue Schule des Soul und Funk miteinander harmoniert.

Wer momentan das Mainstream-Radio anschaltet, wird zwangsläufig Zeuge eines Soul- und Funk-Revivals. „Es gibt eine Rückbesinnung auf den alten Funk“, sagt Harald Keller, der den nachtaktiven Bürgern der Region Osnabrück als DJ vor allem durch die Party-Reihe „My Generation“ an der Seite von Gisbert Wegener bekannt geworden ist. Stücke wie „24k Magic“ von Bruno Mars oder „Uptown Funk“ von Mark Ronson nutzten zum Beispiel Synth-Bässe, die in den Achtzigerjahren von Bands wie Zapp, Cameo oder in Herbie Hancocks epochalem „Rockit“ populär wurden.

Harald Keller will am Samstag einen „Flow haben, bei dem der Groove durchgängig sein wird“, wie er sagt. Er spielt zwar auch neue Künstler wie Jan Delay oder eben Bruno Mars, aber ansonsten überwiegend alten Funk von James Brown, den Commodores oder Kool & The Gang, Motown-Soul, Afro- und Latin-Funk sowie Acid Jazz und Musik von Blaxploitation-Soundtracks.

Von Letzterem ist auch das Motto der Party abgewandelt. Angelehnt ist es an den Sergio-Leone-Western „The Good, the Bad and the Ugly“ mit Clint Eastwood, Lee van Cleef und Eli Wallach, der in Deutschland „Zwei glorreiche Halunken“ heißt. Aber der promovierte Medienhistoriker Keller bezieht sich auch auf den Film „Sweet Sweetback’s Baadasssss Song“, einer „echten Independent-Produktion, voller Aufmüpfigkeiten gegen weißen Rassismus.“ Der Soundtrack stammte von der Band Earth Wind & Fire, die damals Jazz-Rock spielte und sich wenig später dem Soul und Funk widmete. Das Wort „Baaadass“ entstammt der schwarzen Protest-Kultur der Black Panthers in den Sechzigerjahren, aus der unter anderem James Brown Stück „Say it loud, I’m black and proud“ entstand.

Die Party „The Good, The Baaad & The Funky“ findet im Dirty+Dancing am Samstag zum dritten Mal statt. Zum ersten Mal wird aber der große Saal genutzt, wo sich Tänzer auslassen können. Auch die nun fest installierte Anlage nutzt Harald Keller zum ersten Mal. Der Eintritt für die Party ist frei. Beginn ist um 22 Uhr.


Was sonst läuft

Tanzen!, Lagerhalle, Fr., 25. 11., 23 Uhr: Im Foyer der Lagerhalle wird zum „Tanzen!“ gebeten. Das DJ-Team The Dees Jees legt dementsprechend alte und aktuelle Hits zum Tanzen auf.

Lila-Weiße Nacht des VfL Osnabrück, Alando, Sa., 26. 11., 21 Uhr: Nach einem Sieg im Derby gegen Lotte soll die „Lila-Weiße Nacht des VfL Osnabrück“ mit Spielern und Trainern gefeiert werden. Live im Foyer spielen „Thirty Toes“. Es gibt eine Fan-Ecke und ein Getränke-Special (Einlass ab 16 Jahren bis 22.30 Uhr).

Moviestar, Hyde Park, Sa., 26. 11., 22 Uhr: Die besten und größten Hits aus Film und Fernsehen laufen am Samstag im Hyde Park. Die passenden Bilder gibt es dazu auf einer Großleinwand zu sehen.

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